Testspielauftakt mit Niederlage in SchongauERC Lechbruck verliert mit 4:5

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Ohne einige Stammkräfte angetreten, war der ERC Lechbruck zu Beginn der Partie klar tonangebend und erspielte sich die besseren Torchancen. Bereits in der dritten Minute schoss Kapitän Christoph Pfeiffer die Blau-Weißen verdient mit 1:0 in Führung. Der ERC machte weiter viel Druck auf das Tor der Hausherren, doch EAS-Keeper Bastian Hohenester parierte mehrfach glänzend.

Dem stand Lukas Bauer bei seinem Debut im Flößer-Trikot in nichts nach. Auch er stand sicher und war ein stabiler Rückhalt für die Lecher. Die Torhüter ließen bis zur ersten Drittelpause nichts mehr zu und so blieb es trotz mehrerer Torchancen für die Flößer bei einer dünnen 1:0-Führung.

Im zweiten Durchgang plötzlich ein anderes Spiel: Schongau nahm jetzt das Heft in die Hand und die ERC-Cracks agierten deutlich zu passiv. So gelang den Mammuts per Doppelschlag die 2:1-Führung. Die Flößer hielten jedoch dagegen und nach dem Ausgleich durch Lukas Zugmeier (27.), brachte Marcus Köpf den ERC Lechbruck in der 31. Minute wieder in Front. Schongau wechselte nun den Torhüter. Lechbruck wirkte jetzt in einigen Aktionen sehr unkonzentriert. Der Bruch im Spiel der Lecher erfolgte durch einen erneuten Schongauer Doppelschlag: Maximilian Ott und Christoph Pfeiffer saßen auf der Strafbank, als die Mammuts ihr gutes Überzahlspiel nutzen und in der 35. Minute durch Alexander Nierer ausgleichen konnten. Es ging weiter mit vier gegen fünf und auch hier wussten die Oberbayern die Situation eiskalt auszunutzen. Martin Kößl drehte mit seinem zweiten Treffer das Spiel und Schongau ging nun mit einer 4:3-Führung in die Kabine.

Im letzten Drittel bäumte sich der ERC nochmal auf und wurde wieder zielstrebiger in seinen Aktionen. Cleverer jedoch präsentierte sich die EA Schongau: Mitten in der Druckphase der Flößer fiel das 5:3 für die Hausherren (50.). Der ERC antwortete prompt mit dem 4:5-Anschlusstreffer durch Marius Hack in der 51. Minute. Trotz zahlreicher Chancen sollten auf beiden Seiten keine Treffer mehr fallen und so blieb es letztlich bei einer verdienten Niederlage für die Flößer.

Natürlich steht man noch am Anfang der Vorbereitungsphase und konnte erkennen, dass spielerisch wie konditionell noch jede Menge Arbeit auf das Team von ERC-Trainer Michael Köpf wartet. Um diese Defizite aufzuarbeiten, kommt das anstehende Trainingslager in Götzens (Österreich) zum richtigen Zeitpunkt.

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