Talfahrt geht weiterTSV Peißenberg

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Im ersten Drittel erspielten sich die Gäste vor 213 Zuschauern, davon ca. 30 bis 40 Peißenberger, leichte Vorteile und kamen so zu einigen sehr guten Torchancen. Torhüter Daniel Klein auf Germeringer Seite hatte einiges mehr zu tun, als sein Gegenüber Felix Barth. In der fünften Spielminute wurden die Angriffsbemühungen zur 1:0-Führung belohnt. Martin Andrä spielte den an der blauen Linie wartenden Florian Barth an, der daraufhin allein auf den Torhüter zufahren konnte und eiskalt vollstreckte. Das Tor gab den Gästen zuerst mal ein wenig mehr Sicherheit. Einige Male konnten sich Stürmer allein vor dem Germeringer Tor in Szene setzen, doch scheiterten sie entweder am Torhüter oder vergaben kläglich.

Nach dem Seitenwechsel traten die Wanderers entschlossener auf, sie griffen ihre Gegner früher an und sorgten so dafür, dass die Aktionen der Peißenberger immer unsicherer wurden. Der stark haltende Felix Barth hatte jetzt viel zu tun, so wurde er von den Verteidigern immer wieder allein gelassen. Der Doppeltorschütze Benedikt May durfte in dieser Phase des Spiels trotz Unterzahl zweimal allein auf das Tor zufahren, doch entweder war Felix Barth im Weg, oder seine „Assistenten“ waren zur Stelle. Die Assistenten waren zweimal Pfosten und zweimal die Latte. Peißenberg beschränkte sich auf gelegentliche Konter, die aber zu harmlos vorgetragen wurden. Mit dem glücklichen Zwischenstand von 0:1 wurden nochmals die Seiten gewechselt.

Wer nun glaubte, die Spielanteile würden sich wieder zugunsten der Gäste entwickeln, sah sich getäuscht. DIe Wanderers kämpften und spielten ihr einfaches Eishockey, das aber für die Eishackler ausreichte, um immer wieder in Bedrängnis zu geraten. Glück und Felix Barth hielten den Vorsprung bis zur 53. Minute fest, dann passierte das, worauf jeder heimische Fan wartete, nämlich der 1:1-Ausgleich durch Benedikt May. Peißenberg brachte die Scheibe nicht aus dem Abwehrdrittel, vielmehr wurde die Scheibe verloren. Ryan Smith passte umgehend auf den Torschützen, der aus mittlerer Distanz unhaltbar einschoss. Dieser Treffer zeigte bei den Eishacklern Wirkung, jedoch eine negative. In der 55. Minute wollte ein Abwehrspieler die Scheibe aus der Gefahrenzone entfernen, spielte aber direkt auf den wartenden Benedikt May. Dieser ließ sich kein zweites Mal bitten und zog kurzerhand erfolgreich ab,  zur vielumjubelten 2:1-Führung. Kurz vorher stand Andreas Saal allein vor dem Germeringer Torhüter, dieser konnte ihm jedoch die Scheibe vom Schläger fischen. Das letzte Aufbäumen der Peißenberger brachte keinen zählbaren Erfolg mehr ein.

Stimmen zum Spiel:

Rudi Sternkopf (Peißenberg): „Wir haben im ersten Drittel ein gutes Spiel gezeigt. Warum wir ab dem zweiten Drittel so grottenschlecht, speziell die Überzahlsituationen, gespielt haben, ist mir unverständlich. Der Gegner hat gekämpft und gefightet, deshalb geht der Sieg so in Ordnung.“

Sebastian Wanner (Germering): „Zuerst bedanke ich mich bei meiner Mannschaft für die Leistung. Im ersten Durchgang sind wir nicht ins Spiel gekommen. Ab dem zweiten Drittel gingen wir aggressiver zu Werke. Ich wusste, wenn wir so weiterspielen, fällt ein Tor. Wir haben nicht unverdient gewonnen, trotz der Schiedsrichter.“

Tore: 0:1 (4:35) Barth Fl. (Andrä), 1:1 (52:46) May (Smith), 2:1 (54:28) May. Strafen: Germering 12 + 10 (Sams), Peißenberg 14 + 10 (Simon). Zuschauer: 213.


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