Strodel-Brüder weiter in Diensten des ESV BuchloeWaldhausen und Strobel gehen

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Doch es gibt auch schlechte Nachrichten, denn die Gennachstädter müssen mit Mark Waldhausen und Michael Strobel künftig auf gleich zwei wichtige Spieler verzichten. Waldhausen wechselt beruflich bedingt zum Ligakonkurrenten Moosburg, während Michael Strobel in der anstehenden Saison erst einmal nicht zur Verfügung steht.

Mit David und Mathias Strodel können die Verantwortlichen die Verlängerung eines waschechten Buchloer Duos bekannt geben. Beide kommen aus einer Eishockey begeisterten Familie, denn der Name Strodel sorgt sogar in der DEL für Furore. Manuel Strodel, der Cousin der beiden, ist nämlich seit mehreren Jahren in Düsseldorf aktiv und das durchaus erfolgreich. Aber auch die beiden Brüder Mathias und David wissen eishockey-technisch zu überzeugen. So gehören beide seit Jahren dem Kader der Piraten an und sind zudem echte Eigengewächse. Ihre ersten Schritte auf dem Eis machten sie beim heimischen ESV, ehe es sie dann zu den höherklassigen Nachbarn nach Kaufbeuren und Landsberg verschlug. Doch seit über sechs Jahren tragen die zwei nun wieder das ESV-Trikot. Stürmer Mathias absolvierte dabei vergangene Saison 27 Partien, in denen der 30-Jährige vier Tore und acht Vorlagen beisteuerte. Sein jüngerer Bruder David verpasste hingegen im letzten Jahr fast die komplette Runde, da er auf Grund eines Auslandssemesters erst zum Ende der Spielzeit wieder mit an Bord war. Jetzt will der 23-Jährige Defensivmann aber wieder voll angreifen und das nicht nur als Spieler auf dem Eis, sondern auch als engagierter Trainer im ESV-Nachwuchs. Nachdem David Strodel nämlich zuletzt bereits für die Bambini verantwortlich war, wird er zur nächsten Spielzeit nun das Traineramt bei den Schülern übernehmen umso seine Begeisterung für den Sport auch an die kleinen Piraten weitergeben zu können.

Neben den beiden Verlängerungen müssen die Buchloer aber auch zwei schmerzhafte Abgänge hinnehmen. Einerseits wird Verteidiger Mark Waldhausen den ESV nach drei Jahren aus beruflichen Gründen verlassen und wechselt nach Moosburg. Auf Grund eines Engagements am Münchner Flughafen war ein Wohnortwechsel unumgänglich. „Es ist wirklich schade, denn Mark hat eine tolle letzte Saison gespielt“, meint der 2. Vorstand Florian Warkus. Der Deutsch-Kanadier war in seinen 31 Saisonspielen defensiv eine feste Größe und mit 28 Punkten auch der mit Abstand torgefährlichste Verteidiger des ESV gewesen. Die Buchloer danken Mark für die letzten drei Jahre im Piraten-Dress und wünschen im sportlich und privat alles Gute für die Zukunft.

Ebenso müssen die Rot-Weißen in der kommenden Spielzeit laut Warkus auch auf Stürmer Michael Strobel verzichten: „Michael wir uns diese Saison nicht zur Verfügung stehen, was genauso bitter ist, denn durch seine gute Entwicklung zuletzt wird er uns als körperlich guter Center sicher fehlen.“

Unterdessen hat der Bayerische Eissportverband auch den Spielplan für die nächste Bayernliga-Saison veröffentlicht. Und gleich zu Beginn warten dabei auf die Buchloer zwei echte Kracher: Nach dem Auftaktspiel am 7. Oktober zu Hause gegen Pegnitz reisen die Pirates zwei Tage danach gleich zum Nachbarn nach Landsberg. Und nur fünf Tage später empfängt der ESV am dritten Spieltag den Derbyrivalen aus Memmingen in eigener Halle.

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