Starker Lauf der Black Bears FreisingMit 4:0 gegen Dingolfing vierter Sieg in Folge

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Dingolfing kam nur mit elf Feldspielern in die Weihenstephan-Arena, zeigte auf dem Eis wenig Engagement, viel mehr beim ständigen Diskutieren und Meckern mit den beiden guten Schiedsrichtern. Die einzige Isarratte mit starker Form war Torfrau Nadja Gruber, die sich gerade im letzten Drittel fast alleine gegen die zahlreichen Angriffe der Black Bears wehrte. Das schmälert keineswegs die kämpferisch sehr starke Leistung der Gastgeber, bei denen die Handschrift von Trainer Michael Klein immer stärker sichtbar wird, aus einer stabilen Abwehr heraus überfallartige Angriffe zu starten. Bei Freising spielte erneut Torwart Manuel Hanisch extrem stark und wurde mit einem Shutout belohnt, im Angriff war Verlass auf Patrick Holler, der drei Mal einnetzte.

Im ersten Drittel passierte gar nichts, jedes Team hatte eine Zeitstrafe, Dingolfing war optisch überlegen, scheiterte aber an Hanisch. Nach vorne ging für Freising außer einem tollen Solo von Alexander Völkel – Endstation war hier Nadja Gruber - fast nichts. Auch in den ersten zehn Minuten des zweiten Spielabschnitts änderte sich wenig, Dingolfing drückte, Hanisch hielt. Dann in der 30. Minute der Weckschuss für die Bears, Torhüterin Gruber lässt ein gewaltiges Geschoss von Manuel Kühnl abprallen, Jonas Maierthaler stochert die Scheibe über die Linie – aus nicht ersichtlichen Gründen gaben die Schiris das Tor nicht. Nun war Freising aber hellwach und übernahm das Kommando auf dem Eis, Dingolfing begann zeitgleich zu meckern und fing sich Zeit- und Disziplinarstrafen ein. Nach einigen tollen Spielzügen der Gastgeber ohne zählbaren Erfolg war es dann Holler, der eine herrliche Kombination über Armin Dünzl und Kühnl lässig abschloss. Zwei Minuten vor dem Pausentee das 2:0, Dünzl erkämpfte sich die Scheibe nach einer Hanisch-Parade, schob sie Völkel in den Lauf und der passte genau auf Kevin Rentsch.

Die wenigen ernsthaften Bemühungen und Breaks der Dingolfinger machte alle Hanisch zunichte. Nach einem Pfostenschuss von Kühnl durften die Fans noch nicht jubeln. Wenige Minuten später versenkte Holler die Scheibe zum zweiten Mal, Andreas Tanzer hatte sich toll durchgespielt, leider blieb der Puck ein paar Zentimeter vor der Linie liegen. Holler reagierte am schnellsten und löffelte ihn ins Netz. Die Dingolfinger verlagerten ihre Bemühungen immer mehr auf die Strafbank. Freising jetzt deutlich überlegen, vier Minuten vor dem Ende Hollers dritter Streich, dieses Mal lieferten Völkel und Öertel die Vorarbeit. Ein weiterer eindrucksvoller Sieg gegen den Tabellenführer der Abstiegsrunde. Am kommenden Wochenende spielen die Black Bears beim Letzten Straubing und empfangen den Vorletzten Vilshofen.

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