Starke Leistung der Eishackler wurde nicht belohntTSV Peißenberg

Starke Leistung der Eishackler wurde nicht belohntStarke Leistung der Eishackler wurde nicht belohnt
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Auch TSV-Goalie Michael Resch wird nach einem Muskelanriss in der Schulter mindestens sechs Wochen ausfallen. Doch wer sich negative Gedanken über eine vielleicht deutliche Niederlage gegen die favorisierten Miesbacher machte, wurde eines Besseren belehrt.

Das Spiel begann wie erwartet. Die Miesbacher machten zu Anfang viel Druck und erspielten sich gute Chancen doch je länger das Spiel dauerte umso besser konnten sich die jungen Peißenberger in Szene setzen. Ein ums andere Mal kamen die Peißenberger gefährlich vor das Miesbacher Tor und das Drittelergebnis von 0:0 ging voll und ganz in Ordnung. Rückhalt für dieses Drittelergebnis war auch ein hervorragender Felix Barth im Tor.

Im zweiten Drittel legten die Eishackler dann noch eine Schippe drauf und so entstand ein wirklich tolles Eishockeyspiel bei dem die jungen Neal-Boys dem hochkarätigen Kader der Miesbacher ordentlich einheizten. In der 27. Minute wurde dann der Einsatz der Eishackler belohnt. Auf Vorarbeit von Florian Barth konnte Ryan Bohrer zum verdienten 1:0-Führungstreffer einnetzen. Erst zehn Minuten später und in einer 5:3-Überzahl konnten dann die Miesbacher durch einen Schuss von Peter Kathan ausgleichen. Schade in diesem Drittel war auch, dass Martin Andrä nach einem Schuss an die Innenseite seines Schlittschuhs frühzeitig in die Kabine musste.

Mit einem stark angeschlagenen Martin Andrä und einem mehr als verdienten 1:1 kamen die Eishackler nach der zweiten Pause aus der Kabine. Man sah dem „Bäcker“ an das ihn sein Fuß sehr schmerzte, aber er biss die Zähne zusammen und spielte weiter. Hut ab vor diesem Einsatz. Im Verlauf des letzten Spielabschnitts konnte man dann bei beiden Mannschaften merken das die Kräfte wegen dem schnellen Spiel schwanden und so konnten die Miesbacher bei eigner Unterzahl und nachdem die Peißenberger ebenfalls mehrmals die Führung auf dem Schläger hatten in der 52. Minute den Führungstreffer zum 2:1 erzielen. Danach hatten die Miesbacher etwas die Oberhand doch die Eishackler gaben nicht auf und fighteten bis zum Schluss. Auch das Spiel mit sechs Mann und ohne Torwart ab der 59. Minute brachte zwar mehrere gute Chancen doch mit einem Tor wollte es nicht mehr klappen.

Dieses Spiel war ein sehenswertes schnelles Bayernligaspiel mit vielen packenden Szenen auf beiden Seiten. Die Miesbacher haben glücklich aber dennoch verdient gewonnen. Die Leistung der Peißenberger war absolut lobenswert. Der Kampgeist, der Einsatz und der Wille zum Sieg war zu 100 Prozent da. Allerdings hat es nicht geklappt, aber wenn die Eishackler mit diesem Einsatz in die nächsten Spiele gehen und wieder ein paar von den Verletzten gesund werden, dann kann man ganz zuversichtlich auf die nächsten Spiele blicken.

Das nächste Heimspiel der Eishackler findet am Sonntag, 21. Dezember, um 17 Uhr gegen den ECDC Memmingen statt.

Stimmen zum Spiel:

Eishackler-Coach Randy Neal: „Wir sind hier nach Miesbach gekommen und das haben wir auch die Woche über trainiert, um das Ergebnis so eng wie möglich zu halten. Wir haben darauf spekuliert, dass wir vielleicht auch ein paar Chancen bekommen. Wir wollten die Miesbacher ärgern, denn zwischen den beiden Teams ist natürlich schon ein Klassenunterschied da. Die Burschen haben super gekämpft und gut gespielt, das umgesetzt, was wir trainiert haben. Im ersten Drittel waren wir schon oft sehr unterlegen, aber unser Torwart hat uns immer im Spiel gehalten. Im zweiten Drittel haben wir dann gute Chancen gehabt und wenn hier die Scheibe vielleicht mal zu unseren Gunsten gefallen wäre, dann hätten wir vielleicht noch ein Tor mehr schießen können. Es war ein verdienter Sieg für Miesbach. Mit etwas Glück hätten wir aber vielleicht einen Punkt mit nach Hause nehmen können. Wir werden jetzt schauen, dass wir unsere vielen Verletzten wieder fit bekommen und weiter hart arbeiten, damit wir zwischen Weihnachten und Neujahr in den Spielen wieder punkten können.“

TEV-Trainer Michael Neumann: „Im ersten Drittel waren wir schon überlegen und hätten einige Tore schießen müssen. Es gibt aber Phasen in der Saison, wo es nicht so läuft und wo man gute Torchancen einfach nicht nutzt und man den Torwart immer stärker macht. Der hat dann auch sehr stark gehalten. Ich kann meiner Mannschaft von der Einstellung her keine Vorwürfe machen. Wir haben in der Woche gesagt, dass wir hier nicht als schwächere Mannschaft, als nicht angriffslustige Mannschaft vom Eis gehen dürfen. Wir haben gekämpft, denn spielerisch lief nicht viel. Wir haben ein Tor in Unterzahl gemacht und 60 Minuten gefightet. In der vierten Reihe waren viele junge Spieler die oft gegen die echt starke erste Reihe der Peißenberger gespielt haben und hier einen super Job abgeliefert haben. Wir werden auch mal spielerisch wieder besser werden müssen, aber heute haben wir gekämpft und auch verdient gewonnen.“


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