Starke Leistung der Eishackler gegen Bad TölzTSV Peißenberg

Starke Leistung der Eishackler gegen Bad TölzStarke Leistung der Eishackler gegen Bad Tölz
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Wie erwartet wurden die Eishackler in der ersten beiden Dritteln sehr stark unter Druck gesetzt und hier war Michael Resch oft der letzte Fels in der starken Brandung, der die manchmal etwas konfus wirkenden Eishackler im Spiel hielt. Das erste Drittel endete 0:0 was man an sich schon als Erfolg werten konnte. Im zweiten Drittel legten dann die Tölzer nochmal einen Gang zu, doch die Eishackler konnten mit der Oberliga-Geschwindigkeit durchaus mithalten. Erst zu Anfang des zweiten Drittels in der 21. Minute nutzten die Löwen eine Überzahl eiskalt aus und brauchten ganze 20 Sekunden um durch Florian Ketterer mit 1:0 in Führung zu gehen. Danach überstanden die aufopferungsvoll kämpfenden Eishackler noch zwei Unterzahlsituation ohne Tor. Der Kampfgeist, die Moral und der Einsatzwille stimmten und mit der hohen Geschwindigkeit des Spiels konnten die Mannen von Trainer Neal  jederzeit mithalten. In der 32. Minute während eines starken Pressings konnte dann ausgerechnet der Sohn des Eishackler-Trainers, Dennis Neal, durch einen Handgelekschuss von der blauen Linie auf 2:0 erhöhen. Da hatte man schon die Befürchtung, dass die Peißenberger ein wenig zurückstecken, doch von Aufgeben oder Nachgeben war keine Spur. Das zweite Drittel endete dann auch mit 0:2.

Die große Frage im dritten Drittel war dann, können die Jungs dieses Tempo auch noch im letzten Spielabschnitt mitgehen. Diese Frage kann man nur absolut bejahen. Im dritten Drittel waren die Eishackler absolut auf Augenhöhe mit den Tölzern und in der 46. Minute konnte sich Ryan Bohrer mit einem sehenswerten Alleingang  bis vor den Kasten von Jakob Goll durchkämpfen und scheiterte nur knapp wobei der mitgefahrene Kapitän Florian den Anschlusstreffer zum 1:2 im Nachschuss erzielte. Jetzt kam irgendwie bei den Eishacklern die zweite Luftreserve zum Vorschein denn sie drehten nochmal richtig auf und waren dem Ausgleich immer näher, als die Tölzer der Führung.

Trainer Neal sagte nach dem Spiel: „Ich bin sehr dankbar für dieses Spiel denn wir konnten das Spiel mit vier Blöcken unter starkem Druck sehr gut testen. Da bin dem TSV-Hauptverein sehr dankbar das wir so früh Eis bekommen haben und dadurch dieses Spiel gegen Tölz absolvieren konnten. Natürlich waren wir schon oft ganz schön im Schwimmen aber das war gut so denn nur dann können die Spieler erkennen was anders laufen muss. Was mich sehr gefreut hat, war die Tatsache, dass wir in der ersten Drittelpause Korrekturen an unserem Spiel vorgenommen haben und die Jungs diese Korrektur sehr gut im zweiten Drittel umgesetzt haben. Nach dem dann das Anschlusstor gefallen war hat die Mannschaft noch mehr Selbstvertrauen gewonnen und gemerkt das dieses neue Spielsystem, dass wir trainieren, funktioniert und auch das harte und lange Sommertraining sich bezahlt macht. Abschließend kann ich nur sagen, dass ich die Liga nicht kenne aber was ich jetzt schon weiß ist, dass wir eine sehr schnelle Mannschaft sind und darauf kann man sehr gut aufbauen.“

Auch Eishackler-Chef Norbert Ortner war mit der Leistung der gesamten jungen Peißenberger Mannschaft vollauf zufrieden. „Man merkt, dass in diesem Kader die Chemie stimmt und alle an einem Strang ziehen. Es ist toll zu sehen wie die Jungs füreinander kämpfen und drei Drittel diese hohe Tempo mitgehen konnten“, so Ortner nach dem Spiel.

Das Rückspiel findet am morgigen Sonntag, 14. September, um 19 Uhr in der Hacker-Pschorr-Arena in Bad Tölz statt.

Tore: 0:1 (20:54) Ketterer (Kolacny, Kathan), 0:2 (31:22) Neal (Kathan), 1:2 (45:15) Barth (Bohrer).

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