Spannendes Spiel der Donau DevilsVfE gewinnt in Bad Wörishofen, unterliegt aber dem Bayernligisten

Spannendes Spiel der Donau DevilsSpannendes Spiel der Donau Devils
Lesedauer: ca. 2 Minuten

Noch vor dem Freitagsspiel in der Kurstadt gab es ein neues Gesicht im Kader des VfE Ulm/Neu-Ulm: Martin Lamich, der in der vergangenen Saison beim EV Regensburg in der Oberliga aktiv war, wurde mit einer Gastspielgenehmigung ausgestattet. „Da Maxim Polkovnikov längere Zeit ausfallen wird, haben die Verantwortlichen sofort darauf reagiert“, so Trainer Michael Bielefeld.

Beim ersten Vorbereitungsspiel konnten die rund 50 mitgereisten Devils-Fans dann gleich ihr Team feiern, denn die Ulmer besiegten die Wölfe Bad Wörishofen mit 8:7 (1:1, 2:2, 5:4). Nach einer abtastenden Anfangsphase gewöhnten sich auch die Devils schnell an die Landesliga und hatten somit in der zweiten Minute die erste Torchance durch Armin Nussbaumer. Doch als zwei Zeigerumdrehungen Manfred Jorde und Michal Hlozek in die Kühlbox mussten, nutzten dies die Wölfe eiskalt zur 1:0-Führung aus. Im weiteren Verlauf erspielten sich auch die Ulmer einige Chacen und wurden in der elften Minute mit dem Ausgleich durch Salvatore Marino belohnt.

Im zweiten Abschnitt hatten die Kurstädter den besseren Start, konnten aber erst in der 28. Minute das 2:1 in Überzahl erzielen. Fast im Gegenzug egalisierte Michal Hlozek das Ergebnis mit dem Treffer zum 2:2-Ausgleich. Als die beiden Schiedsrichter in der 32. Minute abermals einen Ulmer auf die Strafbank verbannten, kassierte man den Treffer zum 2:3. Nur wenige Sekunden später war es Niklas Dschida, der einen Alleingang zum 3:3 Ausgleich nutzte.

Zu Beginn des Schlussdrittels zogen die Wölfe mit zwei Treffern auf 5:3 (44., 46.) davon, doch die Dönaustädter hatten ihrerseits die passende Antwort. Mit einem Doppelschlag von Hlozek und Wassiljew (47., 48.) kam man zum erneuten Ausgleich. Die erstmalige Devils-Führung gelang Hlozek (53.) mit seinem dritten Treffer an diesem Abend. Doch damit nicht genug. Lorenz Neuhauser gelang nur 25 Sekunden später der Treffer zum 7:5. Als dann sogar Fabian Germain in der 56. Minute die Scheibe zum 8:5 ins Netz beförderte, schien das Spiel entschieden zu sein. Doch die Spieler aus Wörishofen gaben zu keinem Zeitpunkt das Spiel verloren und kamen ihrerseits durch einen Doppelpack zum 7:8-Endstand nochmals heran.

Mit einer deftigen 1:14-Niederlage kehrten die Ulmer am Samstag aus der Maustadt vom Spiel gegen den ECDC Memmingen zurück. Bereits in der zweiten Minute gingen die favorisierten Memminger mit 1:0 in Front, doch die Devils ließen sich dadurch nicht schocken und erspielten sich ihrerseits einige Tormöglichkeiten. Als in der vierten Minute gleich zwei Ulmer in der Kühlbox weilten, nutzten dies die Memminger zur 2:0-Führung aus. In der Folge war es ein offenes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. In der zwölften Minute war es dann Neuzugang Martin Lamich, der die Hartgummischeibe unhaltbar zum 2:1 in die Maschen zimmerte. Die Freude über den Treffer hielt im Ulmer Lager aber nicht lange, denn bereits im Gegenzug stellte Memmingens Leitfigur Jan Benda den alten Abstand wieder her. In der Anfangsphase des zweiten Drittels waren die Donaustädter den Indians ebenbürtig, doch die Blau-Weißen versäumten es, die Tore zu machen. Ab der Mitte des Drittels merkte man den Ulmern die schwerer werdenden Beine an.. Bis zum Drittelende konnten die Memminger das Ergebnis auf 6:1 in die Höhe schrauben. Im letzten Abschnitt war bei den Ulmern komplett die Luft raus und Memmingen traf noch weitere acht Mal ins Schwarze zum Endstand von 14:1. 

Nicht mehr im Devils-Kader steht Verteidiger Omar Rona, der den Aufwand Eishockeygeschäft in Füssen und Eishockeyspielen in Ulm nicht mehr unter einen Hut bringt.

Jetzt die Hockeyweb-App laden!