Sieg und Niederlage für VER 1bSelber Wölfe 1b

Sieg und Niederlage für VER 1bSieg und Niederlage für VER 1b
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Die VER 1b kam gegen Inzell wie zuletzt gut ins Spiel und erspielte sich gute Möglichkeiten. Zur Führung dauerte es aber bis zur siebten Minute. Hechtfischer konnte eine Überzahlsituation ausnutzen und erzielte das 1:0. In der Folge fanden sich die Wölfe jedoch zu häufig auf der Strafbank wieder und das Spiel wurde zunehmend zerfahrener. Die Gäste meldeten sich mit einem Doppelschlag in der 14. und 15. Minute zurück. Diese Führung konnte Schade in der 18. Spielminute wieder ausgleichen. Immer noch in der 18. Minute war Polesny auf und davon und konnte nur noch mit einem Foul gebremst werden. Den fälligen Penalty verwandelte der Gefoulte souverän zur 3:2-Pausenführung.

Das Mitteldrittel verlief ähnlich wie das erste. Zu viele Strafen auf Seiten der Selber. Pecher konnte zunächst die Führung ausbauen, aber die laufstarken und aufopferungsvoll kämpfenden Gäste aus Inzell kamen in der 28. Minute erneut zum Anschlusstreffer. Die Wölfe ließen sich dadurch jedoch nicht beeindrucken und bauten die Führung nach Toren von Warkus und Jeschke auf 6:3 aus. Im Schlussdrittel keimte bei den Gästen wieder Hoffnung auf, als diese in der 45. Minute auf 6:4 verkürzen konnten. Aber erneut Polesny und Warkus setzten der Partie mit ihren Treffern zum 7:4 und 8:4 den Deckel drauf.

Nicht mal 24 Stunden nach dem Spiel gegen Inzell hatten die „kleinen“ Wölfe die Black Hawks Passau in der Netzsch-Arena zu Gast. Die Wölfe legten einen Blitzstart hin. Nach gerade einmal zwölf Sekunden erzielte Alexander Fischer die Führung zum 1:0. Es entwickelte sich ein Landesligaspiel auf hohem Niveau, mit Chancen auf beiden Seiten. In der sechsten Minute konnten die Gäste aus Passau den Ausgleich erzielen. Daran änderte sich bis zur Pause nichts mehr.

Zu Beginn des zweiten Drittels drehte Passau auf. Nach 44 Sekunden zogen die Gäste auf 3:1 davon. Die Wölfe zeigten sich aber nur kurz geschockt und kämpften sich beeindruckend wieder zurück in die Partie. Ricco Warkus und wieder Alexander Fischer erzielten die Selber Tore zum Ausgleich. Dies hätte auch der Pausenstand sein sollen. Aber die Gäste nutzten einen kapitalen Fehler der Selber Defensive zum 3:4.

Die Geschichte des letzten Drittels ist schnell erzählt. Die Wölfe probierten viel, scheiterten aber immer wieder am Gästetorhüter Hamberger. Passau zeigte sich hier effektiver und erzielte in der 57. Minute den 3:5 Endstand. Passau ging damit in einer hochklassigen Landesligapartie als etwas glücklicher, aber nicht unverdienter Sieger vom Eis.