Sieg in Ulm sichert den Mammuts die Play-offs5:2-Erfolg für die EAS

Sieg in Ulm sichert den Mammuts die Play-offsSieg in Ulm sichert den Mammuts die Play-offs
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Doch in der Gruppe B der Zwischenrunde ist die EA Schongau nicht allein – die ersten vier Teams haben sich vorzeitig die Endrunde gesichert  - mit einem Novum. Sowohl Passau (5:3-Sieg über Pfronten), der EV Pfronten trotz der Niederlage im Spitzenspiel und der EV Dingolfing (7:4-Erfolg über Königsbrunn) haben ebenso wie die EAS 15 Punkte auf dem Konto.

Und während sich in der Runde B schon die Spreu vom Weizen getrennt hat, ist in der Gruppe A noch reichlich Betrieb. Lediglich Favorit Erding (18 Punkte) segelt vorne weg, auch Schweinfurt (13 Punkte) liegt ganz gut im Rennen, aber sowohl Fürstenfeldbruck  und Vilshofen (je sieben Punkte), als auch Bad Kissingen und Amberg (je sechs Punkte) können die Play-offs noch erreichen. Dennoch sind die noch ausstehenden Spiel in der gruppe B nicht ohne Bedeutung geht es doch nun eine möglichst gute Platzierung zu erreichen, um beim Best-of-Three-Modus das Heimrecht zu erhalten und möglichst lange dem Favoriten der anderen Gruppe aus dem Weg zu gehen.

Ohne die verletzen Stammkräfte Marius und Bastian Klein, sowie Norbert Löw ging die Reise zu den bislang sieglosen Ulmern. Mit dem U23-Spielern hatte Trainer Reiner Lohr dennoch eine schlagkräftige Truppe in der Donaustadt am Start. Nach knapp drei Minuten schlug die EAS das erste Mal zu. Matthias Erhard versenkte ein Zuspiel von Nico Bentenrieder hinter Devils-Goalie Konstantin Bertet zur erstmaligen Führung.

Doch so leicht wollten sich die Ulmer vor heimischen Publikum nicht geschlagen geben – die EAS hatte gerade eine Unterzahl überstanden, da glichen die Gastgeber zum 1:1 aus (7., Gatzmanga). In der 11. Minute wurde dann Platz auf dem Eis. Zunächst musste VfE-Verteidiger Holzapfel auf die Strafbank, dann folgte auf Schongauer Seite Daniel Holzmann. Als dann eine Minute später eine weiterer Ulmer die Strafbank aufsuchte, war es Fabian Magg der die Mamuts wieder in Front brachte – 2:1 (12.). Als beide Teams noch einen Spieler auf der Strafbank hatten, war es Milan Kopecky, der auf 1:3 erhöhte (13.). Noch waren die Donau Devils nicht geschlagen – auch wenn die Play-offs für das Team von Trainer Michael Bielefeld schon abgehakt sind, im heimischen Stadion wollte das Team noch unbedingt einen Sieg. Und wieder war es der Moment, als eine Unterzahl gerade überstanden war – Nicklas Dischida brachte die Ulmer wieder ins Geschäft – 2:3 (17.).

Doch nur bis zur ersten Pause, denn die Mammuts kamen konzentrierter aus der Kabine. Nach nur 20 Sekunden hatte Matthias Erhard auf 2:4 erhöht und in der 24. Minute stand es schon 2:5 (Kopecky). Damit war das Aufbäumen gebrochen – das Spiel wurde mehr der weniger verwaltet. Die EAS leistete sich den Luxus eine länger doppelte Überzahl ungenutzt zu lassen, blieb aber ihrerseits der Strafbank fern, so dass Niklas Marschall, der diesmal wieder im Kasten stand  kein weiteres Mal hinter sich greifen musste. Erst in der Schlussphase noch zwei Strafen gegen die EAS, doch diese wurden ebenso schadlos überstanden.

Vier Siege in Folge und dennoch rangiert die EAS immer noch auf Rang 4 – auch die Konkurrenz gibt sich keine Blöße.  Und so liegt in den nächsten Spielen immer noch die Brisanz, es geht um die bestmögliche Platzierung für die Play-offs.  Am kommenden Freitag erwartet die EAS das Team aus Ulm zum Rückspiel.

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