Sieg in Füssen für den TSV PeißenbergWeiterhin Spitzenreiter in der Gruppe A

(Foto: TSV Peißenberg Eishockey)(Foto: TSV Peißenberg Eishockey)
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Ohne Fritz Stögbauer (verletzt vom Freitag), ohne Daniel Lenz (Grippe), ohne Manfred Eichberger (Grippe) und auch ohne Tobias, Maier der beim Aufwärmen ebenfalls wegen Grippesymptomen die Segel strich, bieten die Peißenberger eine starke Energieleistung und bleiben auch im vierten Spiel der Oberliga-Qualifikationsrunde unbesiegt. Erfreulich war auch, dass Kapitän Florian Barth auch mit angeschlagener Schulter die Zähne zusammen biss und dabei war. Auch sein Bruder Max konnte die Defensive wieder verstärken.

Die Gastgeber machten von Anfang an den erwarteten Druck mit vier Sturmreihen und schnellem Spiel nach vorne. Die Eishackler kämpften, spielten hart und konnten sich behaupten. Das Spiel war intensiv mit harten Zweikämpfen an der Bande und auf dem Spielfeld wie auch vielen Strafzeiten. In der elften Minute kassierten die Eishackler dann doch das 0:1 durch den Füssener Böck, hatten aber ihrerseits auch ein paar Chancen zum Ausgleich. Das Spiel wurde immer ruppiger und auch mehr und mehr zerfahren.

Das zweite Drittel begann so wie das erste mit viel Druck der Füssener und vielen harten Aktionen auf beiden Seiten. Die Gastgeber nutzten eine Überzahl zum 2:0 und zu diesem Zeitpunkt waren die Aussichten nicht gerade rosig, was einen Punktgewinn des TSV anging. Doch die Moral und der Wille zum Sieg war bei den Eishacklern nicht gebrochen. Etwa eine Minute später und nach einer schönen Kombination mit Valli Hörndl und Max Barth zog Max Malzatzki ab und es stand nur noch 1:2. Der Fels in Brandung war jedoch Jakob Goll im Tor der Eishackler, der mit Übersicht, Ruhe und schnellen Reaktionen den knappen Abstand zum Ausgleich festhielt.

Es ging ins letzte Drittel und kurz nach Beginn – die Eishackler drehten auf – macht Florian „Hatsch“ Höfler den Ausgleich. Beim Forechecking erkämpften sich die Eishackler die Scheibe im Füssener Drittel, Höfler bekam sie auf den Schläger und haute das Ding eiskalt ins kurze linke Kreuzeck. Andreas Jorde war bedient, denn seine Vorderleute sahen bei diesem Scheibenverlust im eigenen Drittel nicht gut aus. Das war der Knackpunkt im Spiel, denn danach übernahmen die Männer von Coach Staltmayr das Spiel. Da wurden die letzten Reserven aus dem Körper gepumpt. Sieben Minuten später fasste sich dann Moritz Birkner ein Herz und bezwang Jorde mit einem verdeckten Handgelenkschuss.