Showdown am Freitag gegen LindauPlay-off-Start im Heimspiel am Sonntag

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Am Freitag findet für den TSV Peißenberg das letzte Zwischenrundenspiel in der Bayernliga gegen den EV Lindau statt. Dieses Spiel sollte eigentlich schon am vergangenen Freitag stattfinden, konnte aber wegen des Brands in der „Rigi Rutsch’n“ nicht durchgeführt werden. So mussten die Eishackler zuerst ihr Auswärtsspiel in Lindau absolvieren, in dem sie durchaus sehr ansprechende Leistungen boten. Sie lagen sogar im ersten Drittel mit 3:0 in Führung, mussten sich aber am Ende knapp mit 4:5 geschlagen geben. Nach diesem turbulenten Wochenende mit Training in Schongau am Samstag, absolvierten die Eishackler ihre erste Trainingseinheit wieder ganz normal am Dienstag. Ganz normal? Normal ist in diesen Tagen nichts, denn man sah die Mannschaft in voller Ausrüstung am Abend durch das Peißenberger Sportgelände in Richtung Eishalle marschieren. Das war schon eine sehr skurrile Szene.

Hintergrund war, dass die Umkleidekabinen an der Eishalle erst ab Freitagmittag wieder voll und in gereinigtem Zustand zur Verfügung stehen. Die Gemeinde Peißenberg und der TSV Peißenberg machten es möglich, dass die Neal-Boys während der Woche eine Kabine in der Glück-Auf-Turnhalle zum Umziehen und Duschen nutzen konnten und dann mit der angelegten Eishockeyausrüstung zu Fuß die Eishalle über den Notausgang betreten und hier an der Spielerbank ihre Schlittschuhe anziehen und ihr Training absolvieren.

„Hier möchten sich die Eishackler bedanken, dass die Umkleidekabinen zur Verfügung gestellt wurden. Die Mannschaft nahm diese etwas ungewöhnlichen Trainingsbedingungen mit Humor und macht sich aber mit dem nötigen Ernst für das kommende Wochenende fit“, erklärten die Eishackler.

Am Wochenende kommen die Lindauer zum letzten Vorrundenspiel der Zwischenrunde nach Peißenberg. Wenn die Eishackler im Heimspiel gegen die – auch nach Meinung vieler Beobachter – qualitativ stärkste Mannschaft in der Bayernliga im Heimspiel punkten, dann haben sie die Zwischenrunde in der Gruppe A als Tabellenführer abgeschlossen. Das bedeutet nicht nur das Heimrecht im Play-off-Viertelfinale, das am Sonntag startet, sondern auch bei einer eventuellen Qualifizierung für das Halbfinale ebenfalls das Heimrecht. Es gibt also viel zu gewinnen am Freitag. Positiv im Vorfeld dieses Wochenendes ist auch, dass voraussichtlich Markus Andrä und auch Tobias Estermaier wieder an Bord sind. Noch fraglich ist der Einsatz von Maximilian Malzatzki, der am Mittwoch noch krank war.

Am Sonntag um 17 Uhr starten die Neal-Boys dann in die Play-offs. Im Falle eines Punktgewinns gegen Lindau wird der Gegner Dorfen heißen und wenn die Eishackler als Zweiter der Zwischenrunde abschließen, dann müssen sie gegen Miesbach ran. Beide Gegner sind nicht umsonst in die Zwischenrunde gekommen und werden die Eishackler in jedem Fall voll in Anspruch nehmen.

Auf gewisse Änderungen bei den beiden Heimspielen der Eishackler müssen sich die Zuschauer im Peißenberger Eisstadion aber einstellen. Aufgrund des Brandes in der benachbarten Cari-Bar und den Sperrungen im Eingangsbereich des Bäderparks können die Zuschauer nicht wie gewohnt das Eisstadion betreten.

Als Provisorium wird der Nebeneingang am Kabinentrakt als Haupteingang umfunktioniert, wo auch die Eintrittskarten erworben werden können.

Um etwaigen Verzögerungen und langen Warteschlangen im Freien zu entgehen, bietet die Sparte Eishockey ab sofort für die beiden Spiele (letztes Zwischenrunden-  und erstes Playoff-Viertelfinalspiel) am kommenden Wochenende einen zusätzlichen Kartenvorverkauf in folgenden Geschäften in Peißenberg an:

- Fahrrad- und Eishockeyshop, Sigi Schmid, Schongauer Straße
- Bäckerei Andrä, Hauptstraße
- Bäckerei Andrä, Sonnenstraße

Die verbilligten Karten für die Dauerkartenbesitzer können nur im Fahrrad- und Eishockeyshop, Sigi Schmid, an der Schongauer Straße erworben werden.

Für das Viertelfinalspiel am Sonntag, 21. Februar, können zusätzlich beim Freitagspiel ab der ersten Drittelpause Karten beim Kassenteam im Stadion erworben werden.