Shawn Campbell beschert ERSC Amberg drei Punkte gegen AngstgegnerLast-Minute-Sieg gegen Geretsried

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Die Partie begann mit einem Paukenschlag, denn nach knapp 90 Sekunden verwertete Gästestürmer Josef Reiter einen Abpraller von ERSC-Goalie Carsten Metz zum 0:1. Amberg zeigte sich unbeeindruckt, übernahm nach und nach die Kontrolle über das Spiel. Mit einem schulmäßig ausgespielten Powerplay kamen die Gastgeber durch Michael Kirchberger zum fälligen 1:1-Ausgleich. Danach erhöhte sich der „Betrieb“ vor dem Gästetor. Die Löwen mit deutlich mehr Offensivaktionen und Gäste-Torhüter Martin Morcinietz ein ums andere Mal im Brennpunkt. Der ERSC gewann die meisten wichtigen Zweikämpfe an der Bande und kam kurz vor der ersten Pause durch Brett Mennear zur 2:1-Führung. Einziger Vorwurf an die Löwen bis dahin: Es wurden sehr viele Chancen liegengelassen, denn auch drei oder vier Tore Vorsprung waren möglich.

Den Schwung und die Spielfreude ließ der ERSC offenbar in der Kabine, denn zum Mittelabschnitt wirkte das Team von Interimscoach Dirk Salinger unkonzentriert, die Partie eher zerfahren. Die Gäste kamen dann zu einer doppelten Überzahl und machten hierbei auch den 2:2-Ausgleich durch Maximilian Hüsken. Das brachte die Löwen spürbar durcheinander, die dann durch einen Konter auch noch das 2:3 durch Michael Harrer kassierten. Damit war der Spielfluss der Gastgeber vollends gestört. Das Amberger Tor geriet noch mehrmals in Gefahr, ehe sich das Team um Kapitän Kevin Schmitt langsam wieder fing. 82 Sekunden vor der Pausensirene traf Campbell zum glücklichen Ausgleich.

Im Schlussdrittel zeigte der ERSC wieder ein anderes Auftreten, wenn auch nicht so überzeugend wie zu Spielbeginn. Wieder waren es Strafzeiten, die Amberg aus dem Rhythmus brachten. Geretsried gewann wieder mehr Zweikämpfe, machte Druck und kam zu einer Reihe Torchancen, Amberg dagegen nur sporadisch. Erst zur Schlussphase wurde es ein offener Schlagabtausch. Nach zwei sehr guten Möglichkeiten des ERSC für Lukas Salinger und Kirchberger war es erneut Campbell, der einen Konter über Mennear und Murphy zum nicht mehr unbedingt erwarteten 4:3 für die Gastgeber vollendete, die damit wertvolle drei Punkte gutschreiben konnten.


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