Selbstbewusste Indians wollen in Landsberg nachlegenECDC Memmingen

Selbstbewusste Indians wollen in Landsberg nachlegenSelbstbewusste Indians wollen in Landsberg nachlegen
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Rundum zufriedene Gesichter sah man am Sonntagabend nach dem Bayernliga-Klassiker am Hühnerberg gegen die Höchstadt Alligators. Mit der bisher besten Saisonleistung hatte das Team von Erwin Halusa und Werner Tenschert dem Tabellenzweiten aus Franken keine Chance gelassen - die über 1600 Zuschauer waren begeistert. Doch zu viel Euphorie wollte man rund um die Mannschaft erst gar nicht aufkommen lassen, bereits am Montag richtete sich die Konzentration wieder auf die kommende schwere Aufgabe: Im Derby in Landsberg muss nachgelegt werden, um weiter die Trümpfe im Rennen um die direkte Play-off-Qualifikation in der Hand zu haben. Die spezielle Konstellation wird dafür sorgen, dass wohl eine regelrechte Memminger Eishockey-Karawane an Dreikönig sich auf den Weg an den Lech machen wird. Mehrere hundert rot-weiße Schlachtenbummler wollen ihr Team im spannenden Hauptrunden-Endspurt unterstützen. Ein Großteil der Fans wird sich mit dem Zug zum Derby begeben: Die Reise am Memminger Bahnhof beginnt um 15.07 Uhr - Treffpunkt für alle, die mitfahren möchten, ist ab 14.30 Uhr.

Generell wird eine frühzeitige Anreise empfohlen, der „Hungerbach-Dome“ dürfte sicherlich gut gefüllt sein. Nach dem Aus des EV Landsberg im Jahr 2011 befindet sich das Eishockey in der Lechstadt wieder auf dem Weg nach oben – sehr zur Freude der Indians: Bereits vor vielen Jahren lieferten sich die Eishockeystandorte Memmingen und Landsberg heiße Duelle. Nach Landesligameisterschaft und Aufstieg sorgen die Riverkings nun für Aufsehen in der BEL und spielen bislang eine sehr gute Saison. Lange stand man sogar über dem „Strich“, erst in den vergangenen Wochen ließen die Resultate des HCL etwas nach. Für Aufregung sorgte Anfang Dezember der Trainerwechsel von Alexander Wedl zu Andreas Zeck – Ex-Indianer Wedl trat trotz großen Erfolgs von seinem Amt zurück. Doch auch ohne ihn wird es am Dienstag ein Wiedersehen mit zahlreichen ehemaligen ECDC-Cracks geben: Neben Andreas Schmelcher und Mike Dolezal wechselte kurz vor Weihnachten Stürmer Markus Kerber in seine Heimatstadt, wo er neben seinem Bruder und einem Cousin stürmt. Mit Markus Rohde oder Andreas Geisberger stehen den Landsbergern weitere erfahrene Spieler zur Verfügung, die im Derby gegen die Indians sicherlich nochmals alles abrufen werden. Bekannt ist das Team vom Lech für seine rustikale und mitunter provokante Spielweise, sodass man im Indianer-Lager auf eine souveräne Schiedsrichterleistung und ein faires Spiel hofft. „Wir werden uns nicht davon abbringen lassen, unser Ding zu machen: Wir wollen sicher stehen, wenig zulassen und vorne konsequent verwerten“, bestätigt Co-Trainer Werner Tenschert nochmals die Vorgaben der letzten Wochen, an die sich die Mannschaft zuletzt so erfolgreich hielt.

Am Sonntag, 11. Januar, nach dem letzten Heimspiel gegen Germering (18 Uhr), herrscht dann Gewissheit, ob es die Indians im packenden Endspurt doch noch unter die Top-5 der Liga geschafft haben.


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