Sebastian Buchwieser stürmt für die Islanders EV Lindau

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„Deshalb ist es umso schöner, dass er sich gegen andere hochkarätige Teams, die ihn ebenfalls verpflichten wollten, und für Lindau entschieden hat“, sagt der sportliche Leiter des EVL, Bernd Wucher. „Uns fehlte in der Vergangenheit oft der ruhende Pol und erfahrene Spieler in den entscheidenden Momenten - Sebastian mit seiner unglaublichen Erfahrung wird unserem Team hier sicher weiter helfen.“

Entscheidend für die Zusage sei in erster Linie der persönliche Kontakt zum technischen Leiter des EVL, Michael Messmer gewesen, sagt Buchwieser, der nach drei Jahren in Peißenberg einen „Tapetenwechsel“ vollziehen wollte. „Ich habe Michael 2012 beim gemeinsamen Trainerlehrgang in Füssen kennen gelernt. Deshalb habe ich mich für Lindau entschieden und weil hier eine richtige Aufbruchstimmung herrscht, die sich in den Zuschauerzahlen, der Stimmung im Stadion und den zahlreichen Nachwuchsspielern manifestiert. Außerdem bin ich mir sicher, dass wir eine starke Mannschaft haben, die in der Bayernliga eine gute Rolle spielen kann.“

Dafür soll Buchwieser, der in seiner Vita auch 72 DEL Spiele für Augsburg und Essen, sowie jeweils über 100 Zweitliga- und Oberliga-Spiele (u.a. für seinen Stammverein den SC Riessersee) stehen hat, ein wesentlicher Bestandteil werden. In der vergangenen Saison war der Stürmer nicht nur bester Scorer in Peißenberg, sondern stand ligaweit auf Platz 21 mit 17 Toren und 26 Vorlagen in 30 Vorrundenspielen. In der Zwischenrunde kamen noch 6 Punkte in 6 Spielen dazu. Aber nicht nur sportlich sind die Islanders überzeugt, einen Top-Mann verpflichtet zu haben. „Seitdem wir gemeinsam die Trainer Lizenz erworben haben, bin ich mit Sebastian in Kontakt geblieben. Deshalb freut es mich umso mehr, dass wir Ihn für diese Saison gewinnen konnten. Er ist sowohl menschlich als auch spielerisch eine große Bereicherung für den EVL und wird nicht nur dem Team sondern auch den Fans sicher viel Freude bereiten“, sagt Michael Messmer.

Mit den beiden Neuzugängen Buchwieser und Tobias Feilmeier haben die Islanders nun die Abgänge von Benjamin Arnold und Nicolas Oppenberger im Sturm zunächst einmal kompensiert. Nächstes Ziel ist es, das Team punktuell weiter zu entwickeln.

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