Schwache Heimvorstellung kostet wichtige PunkteAm Freitag kommt Königsbrunn

Schwache Heimvorstellung kostet wichtige PunkteSchwache Heimvorstellung kostet wichtige Punkte
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Niederlagen, auch auf eigenem Eis können gegen die starken Teams in der Zwischenrunde der Landesliga Bayern schon mal passieren, dass muss man auch einkalkulieren. Schade war jedoch, dass die 0:2 (0:1, 0:0, 0:1)-Niederlage der EA Schongau gegen den EV Pfronten nicht der Stärke des Gegners, sondern an diesem Abend mehr der eigenen Abschlussschwäche zu zuordnen war.

Wieder waren gut über 300 Zuschauer ins Schongauer Stadion gekommen. Doch diesmal musste sie eine eher schwache Vorstellung ihres Teams erleben. Nicht einmal im Mittelabschnitt, als sich die Gäste häufig auf der Strafbank wiederfanden, wollte ein Torerfolg gelingen.

So reichte den Gästen ein Überzahltreffer aus der 19. Minute um bis in die Schlussphase einen 1:0-Vorsprung halten zu können. Und statt einer Schlussoffensive, leistete sich die EAS drei Minuten vor dem Spielende noch einen kapitalen Abspielfehler, der das 0:2 zur Folge hatte. Und da die Mammuts in den beiden Schlussminuten auch noch drei Spieler auf der Strafbank hatte – blieb es dabei – die EA Schongau mußte erstmals in dieser Saison das eigene Eis ohne Punkte verlassen und steht somit am Freitag gegen Königsbrunn schon unter Zugzwang, will man unter den besten Vier der Tabelle bleiben.

Tore: 0:1 (18:20) Stammler (Hack/5-4), 0:2 (56:56) Böck (Hack, Ziegler). Strafen: Schongau 26 + 10 (M. Klein), Pfronten 22 + 10 (Hruska). Zuschauer: 330.

Ohne Erholungspause geht es weiter – am Freitag um 20 Uhr gibt Vorrundengruppensieger EHC Königsbrunn seine Visitenkarte ab und am Sonntag (18 Uhr) geht es zum EV Dingolfing, der überraschend in Passau mit 4:2 gewann, schon zum Rückspiel. „Vorrundenmeister“ Königsbrunn stellte den torgefährlichsten Angriff der Gruppe 3 und hat diese Formation mit dem Amerikaner Hayden Trupp weiter verstärkt. Weitere Leistungsträger der Pinguine sind unter anderem Oldie Roman Mucha und der im Schongauer Nachwuchs ausgebildete Johannes Schierghofer. Der Start der Königsbrunner in die Zwischenrunde war eher bescheiden – der 3:5-Niederlage in Pfronten folgte eine 1:8 Klatsche im heimischen Stadion gegen den EHF Passau. Am Dreikönigstag kamen sie jedoch mit einem 6:3-Erfolg über Ulm wieder auf die Erfolgsspur zurück.

Der EV Dingolfing hat ja bereits in Schongau angedeutet, dass er eine harte Nuß ist. Mit Glück und konzentrierter Defensivarbeit konnte die Niederbayern mit zahlreichen Ex-Landshutern an Bord in Schach gehalten werden. Die Aufgabe wird in Dingolfing natürlich um einiges schwerer, sitzt den Isarrats die 2:4-Niederlage in Schongau als Stachel im Fleisch. Was der EVD leisten kann, musste auch Gruppenfavorit Passau erleben, die „Ratten“ holten sich mit 4:2 in der Dreiflüssestadt alle drei Punkte heim an die Isar.  

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