Schnee: Spielabbruch in PegnitzNur 20 Minuten Eishockey

Schnee: Spielabbruch in PegnitzSchnee: Spielabbruch in Pegnitz
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Unverrichteter Dinge musste der ECDC Memmingen in der Bayernliga am Sonntagabend aus Pegnitz abreisen. Die Partie im Freiluftstadion des Aufsteigers wurde wegen starken Schneefalls nach dem ersten Drittel abgebrochen. Zu diesem Zeitpunkt führten die Indians durch Tore von Sikora und Tenschert bereits mit 2:0. Wie und ob das Spiel gewertet wird, ist noch nicht entschieden. Am Freitag (27. November, 20 Uhr) geht es nun zu Hause mit der Top-Partie gegen den starken TSV Peißenberg weiter.

Nachdem die Gastgeber bereits das Freitags-Heimspiel gegen Buchloe aufgrund der Witterung absagen mussten, liefen die Arbeiten rund um die Pegnitzer Freiluftarena auf Hochtouren. Pünktlich zum Spielbeginn am Sonntag fanden beide Teams schließlich eine gut präparierte Spielfläche vor. Nach früher Überzahl für die Hausherren waren es die Gefro-Indians, die das Kommando übernahmen und bereits nach drei Minuten das erste Tor erzielen konnten. Petr Sikora verwertete ein Zuspiel von Antti Miettinen und brachte die Rot-Weißen in Front. Einsetzende Schneefälle sorgten nach neun Minuten für eine erste Unterbrechung und hinderten die Memminger daran, die Führung auszubauen. Nach einer gut halbstündigen Pause sahen die anwesenden Zuschauer aber weiterhin dominierende Indians. Die drückten auf den nächsten Treffer und wurden belohnt: Tim Tenschert erhöhte auf 2:0 und sorgte für eine tolle Ausgangslage für die verbleibenden 40 Minuten. Diese wurden jedoch nicht mehr ausgetragen: In der Drittelpause begann es erneut zu schneien, woraufhin der Schiedsrichter die Partie offiziell abbrach. Auch die Tatsachen, dass der Schneefall kurz danach wieder aufhörte und beide Trainer weiterspielen lassen wollten, änderten nichts an der Entscheidung, die unglückliche Indianer zurückließ. Zum einen wurden sie einer bis dato starken Partie und einer guten Ausgangslage beraubt, zum anderen wurde die mit rund 300 Kilometern (einfach) weiteste Auswärtsfahrt des Jahres „umsonst“ angetreten. Mit Spannung blickt man nun darauf, wie beim Bayerischen Eissport-Verband über die Partie entschieden wird.

Mit Dach über dem Kopf und dem Rückenwind aus zuletzt vier überzeugenden Heimauftritten gegen Topteams geht es für den ECDC bereits am Freitag (27. November) am Hühnerberg weiter. Dann kommt ab 20 Uhr der TSV Peißenberg, mit dem die Indians nach der unnötigen Hinspiel-Niederlage noch eine Rechnung offen haben.

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