Schlechter Start verhindert besseres Ergebnis für den ESC GeretsriedZweite Heimniederlage in Folge

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Die Gäste starteten mit wahnsinnig viel Schwung in die Partie und setzten den ESC von der ersten Sekunde an gewaltig unter Druck. Folgerichtig gelang Auger per Alleingang das 1:0, vorausgegangen war ein leichtfertiger Scheibenverlust an der Mittellinie (7.). Königsbrunn ließ nicht locker und kam nur wenig später zum 2:0 durch Fettinger, der ziemlich verlassen vor David Albanese nur noch einschieben musste (9.). Der Rats-Torwart stand weiter im Fokus, entschärfte einen Alleingang und hielt sein Team vorerst im Spiel. Da passte es hervorragend ins Bild, dass der sonst so treffsichere Ondrej Horvath einen Penalty vergab. Danach fing sich das Team von Ludwig Andrä und Andreas Dornbach zwar ein wenig, doch mit dem Rückstand ging es zum Pausentee. Für jeden der es mit dem ESC hält, war dieser Durchgang ganz schwere Kost. Die Pinguine in beinahe jeder Disziplin überlegen, mit so wenig Gegenwehr hatten sie sicherlich nicht gerechnet.

Deutlich ausgeglichener gestaltete sich das zweite Drittel. Die Rats nahmen den Kampf nun an und standen auch defensiv sicherer. Allerdings ließ Zukovas im Gästetor nichts anbrennen und zu oft verfehlte der Puck das Tor noch komplett. Daniel Bursch brach dann den Bann und brachte die Rats mit einem platzierten Schuss an den Innenpfosten wieder zurück ins Spiel (32.). Fast wäre Horvath in Unterzahl der Ausgleich geglückt, aber Zukovas bügelte seinen Schnitzer wieder aus, nachdem er unmittelbar zuvor hinter dem Tor die Scheibe verloren hat. Mitten in die Drangphase der Rats traf erneut Fettinger nach einem schönen Spielzug und erhöhte auf 3:1 (36.). Auf einen Schlag war die Verunsicherung zurück, die Gäste packten durch Zimmermann das 4:1 drauf und konnten die drei Punkte langsam aber sicher schon einplanen (38.). Zwar zeigten die Rats in diesem Drittel 15 Minuten ganz gutes Eishockey aber irgendwie war an diesem Abend der Wurm drin.

Man hatte nun nichts mehr zu verlieren und musste volles Risiko gehen. Von dem Risiko war allerdings wenig zu sehen, Königsbrunn stand hinten bombensicher und dem ESC viel nichts ein, um den Abwehrriegel zu knacken. Die Pässe waren aber zum Teil auch einfach zu schlecht, um überhaupt in die gefährliche Zone zu kommen. Als Martin Köhler zum 2:4 abstaubte, waren noch knapp sechs Minuten auf der Uhr (54.). Doch wir können es vorwegnehmen, für eine Aufholjagd reichte es nicht mehr. Die Pinguine schaukelten den Vorsprung über die Zeit und fügten dem ESC die zweite Heimpleite in Serie zu.

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