Robert Steinmann hilft an der Bande der Erding Gladiators ausMit Aushilfscoach auf Punktejagd

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Nach einer unglaublichen Verletzungs- und Krankheitsserie, die die Gladiators fast die ganze Saison begleitet hat, die nun aber abgeebbt ist, liegt jetzt der Trainer flach. Thomas Vogl hat sich eine hartnäckige Grippe eingefangen und wird am Wochenende nicht an der Bande stehen. Vertreten wird ihn Nachwuchs-Coach Robert Steinmann, der vergangene Saison, nach der Entlassung von Petr Vorisek, auch schon interimsmäßig als Banden-Chef tätig war.

Der heutige Gegner Memmingen gilt neben Landsberg als großer Favorit auf den Gruppensieg. Im Hinspiel unterlagen die Gladiators 1:4, hatten die Indians aber am Rand der Niederlage. Das sollte Erdings Eishacklern nach den jüngsten starken Auftritten auf eigenem Eis Mut geben. Allerdings haben die Gladiators alle bisherigen drei Freitagsspiele verloren, neben Memmingen noch in Passau (2:5) und Waldkraiburg (1:6) – also alle auswärts.

Für Cheftrainer Vogl ist das „keine Freitags-, sondern eine Auswärtsschwäche“, wie er nach dem Heimsieg gegen Waldkraiburg am Sonntag erklärte. Ob es tatsächlich so ist, wird sich am Wochenende zeigen. Um hier entgegenzuwirken, hatte der Coach ursprünglich angekündigt, das Training etwas umzustellen. Doch dann ist Vogl von der Grippe erwischt worden und konnte die ganze Woche auch kein Training leiten. Kurzerhand ist Steinmann eingesprungen, der die Mannschaft das ganze Wochenende coachen wird.

Auch am Sonntag, wenn es zu den Eispiraten geht. An Dorfen hat Steinmann keine guten Erinnerungen, stand er doch vergangene Saison beim Auswärtsspiel beim ESC an der Bande, als die Partie nach einer 5:2-Führung noch 5:8 verloren ging. Das sollte tunlichst nicht wieder passieren, denn wenn die Gladiators in die Playoffs wollen, muss gepunktet werden.

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