Riverkings verlieren in DorfenDezimierter HC Landsberg unterliegt deutlich

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Nach langer Verletzungspause feierte Tobias Turner sein Comeback. Aufgrund der angespannten Personalsituation wurde er im Sturm eingesetzt. Wie wichtig Schlüsselspieler sein können, zeigten die Dorfener Lukas Miculka und Trevor Hills. Beide erzielten jeweils drei Treffer. Trotz der vielen Ausfälle begann der HC Landsberg wie gewohnt schwungvoll und konnte sich auch einige Torchancen herausspielen. Besser machten es die Gastgeber, die durch die beiden frühen und aus Landsberger Sicht unglücklichen Treffer in Führung gingen (4., 6.).

Auch im zweiten Drittel erwischten die Gastgeber den besseren Start. Trevor Hills konnte bei einem Alleingang nur unfair gestoppt werden. Den anschließenden Penalty verwandelte er zum 3:0 (22.). Den Treffer zum 4:0 (26.) erzielte der Dorfener Lukas Miculka, während die Riverkings mit einem Mann mehr auf dem Eis waren. Das 5:0 (33.) war eine Kopie des dritten Treffers. Wieder war Trevor Hills per Penalty erfolgreich. Im Anschluss räumte Maximilian Güßbacher seinen Platz im Tor für David Blaschta. Nur wenige Minuten später erzielte Daniel Menge (37.) in Überzahl den ersten Treffer für die Riverkings. Noch vor der Pause erhöhte erneut Lukas Miculka (38.) auf 6:1.

Gleich nach der zweiten Pause waren wieder die Riverkings am Zug. Dennis Sturm erzielte nach nur 25 Sekunden im letzten Drittel das 6:2. Zwischen der 42. und 45. Minute zogen die Gastgeber durch drei weitere Treffer sogar auf 9:2 davon. Es spricht für die Moral der Riverkings, dass sie sich auch in so einer misslichen Lage nicht hängen lassen. Stefan Kerber konnte die Partie aufgrund einer Schulterverletzung ebenso wenig wie der angeschlagenen Sven Gäbelein beenden. In der 50. Minute konnte Dennis Sturm beweisen, dass auch er ein brillanter Penaltyschütze ist. Den Schlusspunkt in diesem Spiel setzte Timo Hauck (59.) mit seinem Treffer. Trainer Randy Neal: „Im ersten Drittel haben wir wirklich gut gespielt aber unsere Chance nicht genutzt. Das zweite Drittel war dann überhaupt nicht gut von uns.“