Riverkings haben jetzt nichts mehr zu verlierenHC Landsberg liegt gegen Lindau mit 1:3 hinten

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Bereits am Freitag erwischten die Gäste vom Bodensee den besseren Start in die Partie. Sie schnürten die Riverkings in Ihrem eigenen Drittel förmlich ein und sorgten für mächtig Trubel vor dem Tor von Franziska Albl. Nach etwa fünf Minuten konnten sich die Riverkings immer besser aus der Umklammerung der Islanders lösen. Mit einem Doppelschlag durch Jan Jarabek (7.) und Bobby Slavicek (8.) gingen die Riverkings mit 2:0 in Führung. Noch im ersten Abschnitt sorgte erneut Bobby Slavicek (18.), diesmal in Überzahl, für den dritten Landsberger Treffer. Das zweite Drittel begann richtig bitter für die Riverkings. Sie erspielten sich weitere gute Chancen, mussten allerdings nach 23 Minuten den Anschlusstreffer der Gäste verdauen. Gut zur Hälfte der Spielzeit profitierten die Gäste von einem Abspielfehler von der ansonsten gut spielenden Franziska Albl. Gästestürmer Simon Klingler musste die Scheibe nur noch im leeren Tor unterbringen. Eine Überzahlsituation nutzte der Oberligist zum 3:3 Ausgleichstreffer (33.). Mit einem Mann mehr auf dem Eis erzielte Jan Jarabek mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend die 4:3-Führung für Landsberg. Dieser Vorsprung sollte allerdings nicht lange halten. Bereits in der 42. Minute erzielte Lindau schon wieder den Ausgleich. Gute zehn Minuten vor dem Ende gingen die Gäste mit 5:4 in Führung. Nur zwei Minuten später hatte Bobby Slavicek mit seinem dritten Treffer die passende Antwort parat. Dann brachten sich die Riverkings mit zwei Strafen selbst in große Schwierigkeiten. Die erste Strafzeit überstand der HC Landsberg noch schadlos, doch der Treffer zum 5:6 (56.) konnte mit einem Mann weniger nicht mehr verhindert werden. Auch die Gäste erhielte gute zwei Minuten vor dem Ende noch eine Strafzeit. Randy Neal nahm seine Auszeit um seinen Jungs den Plan für die letzten Spielminuten zu erläutern. Natürlich ging der Trainer jetzt volles Risiko und ersetzte Torfrau Franziska Albl für einen weiteren Feldspieler. Dieser Mut wurde leider nicht belohnt, stattdessen erzielten die Gäste noch zwei Empty Net Goals zum Endstand von 5:8. „Wenn du fünf Tore schießt, musst du normalerweise gewinnen. Wir sind heute selber schuld, weil wir dem Gegner zu einfache Tore ermöglicht haben“, so Randy Neal nach der Partie.

Auch am Sonntag in Lindau war für die Riverkings bei der 3:6-Niederlage nichts zu holen. Bereits nach 34 Sekunden ging der Gastgeber in Führung. Dieser schnelle Gegentreffer war wie ein Schock für die Riverkings und warf den Plan von Trainer Neal über den Haufen. Durch die weiteren Gegentreffer (11., 13., 18.) erhöhte Lindau noch vor der Pause auf 4:0. Mit dem 5:0 (28.) und 6:0 (34.) war die Partie eigentlich gelaufen. Doch es spricht für die tolle Moral und den Charakter der Riverkings, dass Sie sich nicht haben hängen lassen.  Sven Gäbelein (39.), Markus Kerber (49.) und Thomas Fischer (50.) sorgten für das Endergebnis von 6:3. „Natürlich hat Lindau nun die Trümpfe in der Hand. Eine alte Eishockeyweisheit besagt jedoch, dass der letzte Sieg in einer Serie immer der schwerste ist. Ich bin mir sicher, dass sich die Mannschaft am Freitag wieder alles geben wird um die Serie am Leben zu erhalten“, so 1. Vorstand Markus Haschka.

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