Riverkings feiern die Meisterschaft in PegnitzHC Landsberg

Riverkings feiern die Meisterschaft in PegnitzRiverkings feiern die Meisterschaft in Pegnitz
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Zu Beginn des Spieles waren allerdings nicht die Eishockey-Cracks im Mittelpunkt des Geschehens. Durch die schon lange vorher angekündigten sehr warmen Witterungsverhältnisse glich die Eisfläche am Nachmittag eher einem Schwimmbad, als einer bespielbaren Eishockeyfläche. Somit war der Eismeister mit seiner Zamboni bis rund 19.35 Uhr damit beschäftigt, die Spielfläche zu präparieren. Um 20.10 Uhr konnte dann das Finale vor 500 Zuschauern endlich gestartet werden und das begann so wie das Hinspiel in Landsberg vor 1459 Zuschauern endete. Landsberg begann von Anfang an die Pegnitzer unter Druck zu setzen und drängte diese immer wieder in ihre Verteidigungszone zurück. Die Zielvorgabe, sich von der Strafbank fernzuhalten, konnte zwar nicht umgesetzt werden, doch die Pegnitzer konnten diesmal die gut stehenden Riverkings im Powerplay nicht überlisten. Im Gegenzug nutzten die Landsberger ihr erstes Powerplay in der zehnten Spielminute durch einen Schlagschuss von Alexander Wedl zur 1:0-Führung. Nur eine Minute später konnte Dominic Kerber die Scheibe auf Zuspiel von Stefan Kerber über die Torlinie zur 2:0-Führung spitzeln. Diesen Doppelschlag haben die Ice Dogs nicht überwinden können und Landsberg setzte die Gastgeber weiter unter druck.

Im Mitteldrittel kamen dann auch die Gastgeber zu mehr Spielanteil und es wurde endlich ein würdiges Finale. Tobias Turner verbüßte noch seine Strafzeit aus dem ersten Spielabschnitt, als Johannes Runge in der 22. Spielminute auf 1:2 verkürzte. Das Spiel wurde jetzt ruppiger und die Schiedsrichter hatten Mühe, nicht die Kontrolle über das Spiel zu verlieren. Trotzdem verhängten die Unparteiischen nur jeweils vier Strafminuten auf beiden Seiten, was die Pegnitzer Fans in Rage brachte.

Der letzte Spielabschnitt gehörte dann einzig den Riverkings. Jetzt merkte man die spielerische Überlegenheit der Riverkings deutlich. Pegnitz konnte das Tempo der Landsberger nicht mehr mitgehen. Hoffte man auf seitens der Gastgeber noch, das Spiel drehen zu können, zerstörte Bastian Grundner auf Zuspiel von Turner und Wedl mit seinem Treffer zum 3:1 in der 45. Spielminute alle Träume der Gastgeber, auch das letzte Heimspiel zu gewinnen. Die designierten Ice Dogs verloren nun jegliche Ordnung und so konnte Sven Gäbelein in der 52. Spielminute auf 4:1 erhöhen. Markus Rohde durfte dann in der 59. Spielminute durch seinen Treffer zum 5:1 den grenzenlosen Jubel der mitgereisten Fans einläuten.

Nach einer Dankesrede der Pegnitzer und der Wahl des besten Spielers des Abends (Alexander Wedl) brachen nun alle Dämme. Mit Sekt, Bier und Zigarren feierte man nicht nur die Landesliga-Meisterschaft, sondern auch den Aufstieg in die Bayernliga. Auch die Fans haben in der Zwischenzeit das viel geschundene Eis erobert und feierten zusammen mit den Spielern. Auch die Betreuer und Teamoffiziellen kamen nicht ungeschoren davon. Alle sollten etwas vom Freibier abhaben, meist allerdings als unfreiwillige Dusche.

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