River Rats Geretsried gewinnen mit 5:1 Erfolgreiche Revanche gegen Kempten

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Kempten erwischte den besseren Start, doch erst verzog Weigant bei einem Konter knapp und im Anschluss verhinderte Albanese mit starken Paraden den frühen Rückstand. Die Rats kamen durch Horvath zur ersten richtig guten Chance, doch der flache Direktschlagschuss war kein Problem für Sharks-Torwart Niemz. In doppelter Überzahl gingen die Gastgeber dann in Führung. Über Umwege landete die Scheibe etwas glücklich beim Torschützen von Sigriz, der nur noch zum 1:0 einschieben

musste (14.). Doch auch die Rats können Powerplay, ein paar Schritte nach der blauen Linie traf Ondrej Stava mit einem strammen Handgelenkschuss durch die Beine von Niemz zum Ausgleich (17.).

Deutlich besser starteten die Rats in den zweiten Durchgang. Die erste Sturmreihe kombinierte sich prima vor das Sharks-Tor und nachdem Rizzo per Direktschuss noch scheiterte, war Ondrej Horvath mit dem Rebound zur Stelle (24.). Danach beruhigte sich das Spiel etwas, bis die Rats in doppelter Überzahl zum nächsten Mal nachlegen konnten. Völlig frei vor dem Kasten nagelte Daniel Merl den Puck zum 3:1 in das rechte Kreuzeck (30.). Vor allem defensiv stand das Team von Sebastian Wanner und Peter Holdschik nun deutlich besser als im ersten Drittel, Kempten kam in dieser Phase nur noch selten zu gefährlichen Angriffen. Aus dem heiteren Himmel wurden plötzlich Geschenke verteilt und  Epp stürmte in Unterzahl alleine auf Albanese zu. Der Schlussmann behielt jedoch die Nerven und pflückte den Schuss souverän mit der Fanghand.

Alles noch offen im letzten Drittel, das zunächst mit einer riesigen Möglichkeit für die Rats begann. Horvath fing im gegnerischen Drittel die Scheibe ab und hatte freie Bahn doch Niemz war mit der Stockhand zur Stelle. Kempten hatte Offensiv irgendwie komplett den Zugriff verloren, aber auch die Rats brannten kein Feuerwerk ab. Dann aber konnte sich die zweite Reihe im Drittel festsetzen und am Ende der Kette schob Martin Köhler zum 1:4 ein (50.). In Unterzahl setzte der ESC zum finalen Schlag an. Bei einem Konter wurschtelte Stefano Rizzo irgendwie die Scheibe zum 1:5 hinter die Linie (53.). Martin Köhler sowie Bene May hatten den sechsten Treffer auf dem Schläger, scheiterten aber beide am mittlerweile eingewechselten Schütze. Die Moral der Sharks war zu diesem Zeitpunkt jedoch schon gebrochen, selbst mit zwei Mann mehr auf dem Eis war David Albanese nicht mehr zu überwinden.