River Rats behalten Durchblick im SchneetreibenESC Geretsried gewinnt in Vilshofen

Lesedauer: ca. 2 Minuten

Bereits zum zweiten Mal mussten die Rats beim ESC Vilshofen antreten. Das Spiel vor drei Wochen wurde aufgrund des anhaltenden Starkregens beim Stand von 0:1 für den ESC abgebrochen und auch diesmal meinte es das Wetter nicht gut mit den Teams. Aus leichtem Schneefall wurde kurz vor dem Aufwärmen ein Schnee/Graupelmix, der den Puck auf der Eisfläche schnell verschwinden ließ. Doch die Bedingungen gelten wie immer für beide Mannschaften und so startete das Spiel bei ziemlich ungemütlichen Verhältnissen.

Stefano Rizzo hatte gleich im ersten Einsatz das 1:0 auf dem Schläger, doch Wölfe-Torwart Hähnel parierte stark mit der Fanghand. Bereits nach fünf Minuten hätte man eigentlich das erste Mal Eis machen können, mittlerweile heftiger Schneefall und Wind machte allen Akteuren schwer zu schaffen. Vilshofen ging durch Dorfner in Führung (5.), die Rats ließen dem Wölfe-Stürmer sträflich viel Platz. Danach ging das fröhliche Such-die-Scheibe-Spiel weiter, das war mehr Schneeballschlacht als Eishockey. Bei doppelter Überzahl schlugen die Rats durch Ondrej Horvath zurück, anschließend folgte die erste vorgezogene Eisaufbereitung (11.). Auch nach dem Wiederanpfiff ein ähnliches Bild. Die Rats waren aktiver, Vilshofen dafür gefährlicher im Abschluss. David Albanese musste einmal glänzend mit der Fanghand klären um den erneuten Rückstand zu verhindern.

Der Schneefall ließ zu Beginn des zweiten Drittels nach, was den Männern von Sebastian Wanner und Peter Holdschik eindeutig entgegen kam. Wieder war es eine doppelte Überzahl, welche die Rats nutzen konnten. Martin Köhler war mit einem abgefälschten Schuss zur erstmaligen Führung erfolgreich (23.). Christian Heller konnte umgehend nachlegen, nachdem er einen Konter mit Sturmpartner Michi Hölzl zum 3:1 erfolgreich abschloss (25.). Jetzt lief der Offensivmotor wieder rund, denn schon in der nächsten Überzahl fälschte Bene May einen Schuss von Dominic Fuchs zum 4:1 ab (26.). Die Gastgeber wirkten angeschlagen und mussten durch einen schönen Treffer von Mäx Hüsken den nächsten Gegentreffer hinnehmen (33.), der Puck schlug unhaltbar im linken Kreuzeck ein. Die Wölfe konnten kaum noch Torchancen verbuchen, lediglich in Unterzahl wurde Albanese zwei Mal ernsthaft geprüft. Sieben Sekunden vor Drittelende führte eine tschechische Koproduktion sogar noch zum 6:1, Horvath fälschte den Schuss von Stava perfekt ab (40.).

Exakt die gleiche Kombination sorgte früh im letzten Durchgang für das 7:1 und allerspätestens jetzt war die Luft komplett raus (42.). Vilshofen wollte nicht mehr, die Rats mussten nicht mehr. Hölzl und Berger hätten freistehend vor Hähnel durchaus den achten Treffer erzielen können, scheiterten aber am Pfosten sowie dem Torwart. Die Wölfe schlossen einer ihrer seltenen Angriffe noch zum 2:7 ab, doch das war es dann auch (56.).