Richtige Reaktion der Dogs vor 800 FansERV Schweinfurt

Richtige Reaktion der Dogs vor 800 FansRichtige Reaktion der Dogs vor 800 Fans
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Bis auf den gesperrten Jan Slivka ging es mit voller Mannschaftsstärke gegen einen der hartnäckigen Verfolger, die Passau Black Hawks. Und wer erwartet hatte, dass sich nach der schmerzhaften Niederlage gegen Haßfurt am Freitag zuvor, irgendjemand hängen ließe, wurde schnell eines Besseren belehrt. Weder die Verantwortlichen, noch die Mannschaft und schon gar nicht die Fans waren gewillt, in dieser Phase der Saison klein bei zu geben.

Die Verantwortlichen waren schon lange vor der Partie wieder in Angriffsstimmung und die Fans füllten mit 812 Mann die Halle. Und die Mannschaft gab auf dem Eis die richtige Antwort.

Das erste Drittel war wie so oft beim Duell gleich starker Teams geprägt von taktischer Disziplin und höchster Konzentration. Keiner wollte den ersten Fehler machen. Passau hatte ein leichtes Plus an Spielanteilen und auch die besseren Torchancen, unter anderem durch einen Pfostenknaller. Den ersten Fehler leistete sich dann der Passauer Stürmer Daniel Huber. Unübersehbar und vor allem unüberhörbar beschwerte er sich über eine Schiedsrichter-Entscheidung und kassierte hierfür prompt eine Disziplinarstrafe.

Tore satt sollte es dann im zweiten Drittel geben. Den Führungstreffer der Dogs durch Maximilian Rabs hatten die Fans noch nicht zu Ende bejubelt, als nicht einmal 40 Sekunden später der Kontingentspieler der Black Hawks, Rok Jakobic, den Ausgleich erzielte. Und Passau setzte mit dem 1:2 durch Ruben Kapzan gleich noch einen oben drauf. Jetzt waren die Dogs gefordert. Und Michele Amrhein sollte der Torschütze für die Dogs sein. Doch irgendwie fehlte es den Dogs nach eigenen Treffern an Aufmerksamkeit. Jetzt dauerte es nicht einmal 30 Sekunden, ehe der Passauer Sturm-Tank Jürgen Lederer mit einem sehenswerten Alleingang wieder für die Führung seiner Farben sorgte. Mit diesem 2:3 aus Dog-Sicht ging es in die zweite Drittelpause. Die Strafzeiten waren bis dahin relativ ausgeglichen verteilt mit vier für die Dogs und vier plus der Diszi für Huber auf Passauer Seite.

Das erste Ausrufezeichen im letzten Drittel setzte Fritz Geuder. Aus vollem Lauf zimmerte er den Puck von der rechten Seite in den linken oberen Torgiebel. Ab diesem Zeitpunkt verloren die Passauer Spieler komplett ihre Coolness und fingen sich einige Strafzeiten. So gelang Michele Amrhein in doppelter Überzahl der Dogs der viel umjubelte 4:3-Führungstreffer. Die Black Hawks mussten jetzt alles auf eine Karte setzen und nahmen frühzeitig ihren Torwart für einen sechsten Feldspieler vom Eis Und jetzt spielte Alex Funk seine schlittschuhläuferische Klasse aus. Ohne große Probleme lief er bei Scheibengewinn den Passauern davon und erzielte mit diesem Empty-Net-Goal den spielentscheidenden Treffer.

Tore: 1:0 (23:53) Rabs (Funk), 1:1 (24:21) Jakobic (Geiss), 1:2 (30:45) Kapzan (Hirtreiter, Lederer), 2:2 (32:23) Amrhein (Jona Schneider), 2:3 (32:53) Lederer (Huber, Jakopic), 3:3 (46:23) Geuder (Ludwig), 4:3 (49:23) Amrhein (Kleider/5-3), 5:3 (58:42) Funk (ENG). Strafen: Schweinfurt 20, Passau 18 + 10 + Spieldauer (Huber). Zuschauer: 812.

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