Rabenschwarzer Samstag in Bad TölzSC Forst unterliegt dem SC Reichersbeuern

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Der vergangene Samstag wird sicherlich vielen in Erinnerung bleiben, denn er hatte für den SC Forst nichts Gutes eingeplant. Der Tag begann für Vorstand Lorenz Barfüßer mit einer Hiobsbotschaft, denn Max Bergmann informierte ihn, dass er wegen starkem Fieber nicht spielen kann. Daraufhin bemühte sich Barfüßer um Ersatz, denn alle vier gemeldeten Torhüter waren und sind spielunfähig. Christopher Hesse und auch Christopher Lippert nehmen nicht am Trainingsbetrieb teil, da die Verletzungen nicht auskuriert sind. Patrick Zibrowius, der im Dezember zu den Nature Boyz stieß, plagt sich auch schon seit längerem mit Knieproblemen herum und trainierte ebenfalls die letzten fünf Wochen gar nicht erst. Das Spiel musste aber durchgeführt werden, ansonsten wäre das die zweite Absage im laufenden Ligenberieb gewesen und hätte automatisch den Abstieg bedeutet. Patrick Zibrowius und Christpher Lippert sagten dann zu und fuhren mit nach Bad Tölz. Während sich die Mannschaft umzog, die nächste Hiobsbotschaft: Ein Spieler wurde von Lorenz Barfüßer nach Hause gefahren, weil ein Familienmitglied plötzlich schwer erkrankte.

So chaotisch, wie der Tag begann, verlief auch das anschließende Eishockeyspiel gegen die Reichersbeuerer. Neben den Torhütern fielen noch zusätzlich einige Akteuer wegen Krankheit oder Fortbildung aus. Die gezwungenermaßen durchgeführten Umstellungen der Blöcke durch Trainer Robert Balzarek trugen in diesem wichtigen Spiel nicht zur Sicherheit der Mannschaft bei.

Nach drei Minuten lagen die Gastgeber mit 2:0 in Führung, in der siebten Spielminute konnte Bastian Grundner, an diesem Tag Dreifachtorschütze, in Überzahl und Zuspiel von Markus Schneider und Manfred Guggemos zum 2:1 verkürzen. Reichersbeuern zog dann auf 4:1 davon, ehe wiederum Bastian Grundner zum 4:2 verkürzte. Er wurde von Manuel Weninger freigespielt. Kurz darauf die 5:2-Führung der Reichersbeurer, mit der auch die Seiten gewechselt wurden.

Nach 22 Minuten war das Spiel für Patrick Zibrowius beendet, seine Verletzung ließ einen weiteren Einsatz nicht zu. Der junge Christopher Lippert, seit vier Monaten ohne Trainings- und Spielpraxis, musste ran. Auch er konnte gegen die Überlegenheit der Gastgeber nicht viel ausrichten, ließen ihn die Vorderleute, wie auch schon Zibrowius, kläglich allein. In der 24. Minute keimte noch einmal kurz Hoffnung auf, als Markus Schneider auf Zuspiel von Martin Burger auf 5:3 verkürzen konnte. Zwischen der 33. und 40. Spielminute zogen die Hausherren auf 9:3 davon. Unnötige Strafzeiten seitens der Gäste bestraften die hungrigen Stürmer der Einheimischen eiskalt. Bastian Grundner eröffnete mit seinem dritten Treffer zum 9:4 nach sieben Sekunden das letzte Drittel. Die Heimmannschaft spielte bei ihrem letzten Heimspiel druckvoll weiter, die Forster gaben sich auf. So war es nicht verwunderlich, dass zum Schluss eine 4:14-Niederlage in der Statistik steht. Auch mit der robusteren Spielweise kamen die Gäste nicht zurecht.

Aufgrund der anderen Spielergebnisse sind die Nature Boyz jetzt gefordert. Wollen sie den Abstieg verhindern, muss am kommenden Samstag unbedingt ein Sieg gegen den ESC Kempten her, denn die Verfolger sind allesamt bis auf einen Punkt an die Forster herangekommen.

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