Punktspielstart für die Nature BoyzStark veränderter Kader beim SC Forst

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Zwischen dem letzten Saisonspiel im Frühjahr und dem ersten Pflichtspiel in dieser Saison hat sich beim SC Forst einiges getan. Am gravierendsten muss der große Spielerwechsel genannt werden. Nicht weniger als 13 Akteure treten nicht mehr in den Farben der Forster an, wobei hier besonders wichtige Spieler dabei sind. Angefangen am dienstältesten Christian Kratzmeir in der Defensive, wie unter anderem Markus Schneider, Christopher Lorenz und Philipp Birk, um einige zu nennen. Die Gründe für den Abschied sind vielschichtig, so zum Beispiel private Gründe, wie auch berufliche und gesundheitsbedingte.

Den Abgängen stehen zwölf Neuzugänge gegenüber, die meisten davon kamen von der U23 der Peißenberger Eishackler. Ron Zinner und Torhüter Andreas Scholz wechselten vom Nachbarn EA Schongau. Trainer Robert Balzarek ist um seine Aufgabe nicht zu beneiden, die jungen Spieler in die Mannschaft zu integrieren. Der Trainingsfleiß bereits im Trockentraining war lobenswert, auch das Eistraining wird rege besucht. Die Kunst des Trainers besteht jetzt darin, eine gesunde Mischung zwischen den etwas älteren und erfahrenen Spielern und den jungen zu finden. Eine Problemzone konnte für diese Saison behoben werden. Nachdem Torhüter Patrick Zibrowius diese Saison nicht zur Verfügung stehen wird, konnten die Verantwortlichen in Andreas Scholz einen mindestens gleichwertigen Ersatz für die Mannschaft gewinnen. Die Qualität eines Max Bergmann ist allseits bekannt, Andreas Scholz wird sicher ein starker Konkurrent um die Torhüterposition sein. Zudem befindet sich Christopher Hesse auf dem besten Weg zur gesundheitlichen Genesung, sodass ein sportlicher Dreikampf um diese Position entstehen kann.

Die Vorbereitungsspiele wurden zwar bis auf eine Ausnahme (Trostberg) verloren, jedoch waren gute Ansätze zu sehen. Manko der sehr jungen Mannschaft ist aktuell noch die Abschlussschwäche, daran wird gearbeitet. Eine klare Verstärkung ist der erfahrene Timmo Weindl, der Erfahrung in der Offensive mitbringt.

Den Offiziellen ist es durchaus bewusst, dass es eine schwierige Saison werden wird, denn im Gegensatz zu den Forstern haben einige Mitkonkurrenten personell massiv aufgerüstet. Zu den Topfavoriten zählen ohne Zweifel der EV Füssen, der VfE Ulm/Neu-Ulm, EV Pfronten und EHC Königsbrunn. Als Saisonziel wird der vierte Tabellenplatz angestrebt, denn dieser bedeutet automatisch den Klassenerhalt. Wenn es gut läuft, könnte dieses Ziel erreicht werden. Dazu gehört jedoch, dass sich das Team als Mannschaft präsentiert und gerade die Jungen mit ihrer Kampfkraft dagegenhalten können.

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