Poker um die PlatzierungLetztes Spiel vor den Play-offs

Poker um die PlatzierungPoker um die Platzierung
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Ein Platz in den Play-offs der Landesliga Bayern ist der EA Schongau wie auch Abschlussgastgeber EV Pfronten schon sicher. Doch auf welchen Platz werden die Mammuts abschließen? Reicht es für Rang zwei oder gar eins. Schließlich duellieren sich zum Abschluss Dingolfing und Passau. Oder rutscht man auf Rang drei zurück? Pfronten und Schongau stehen sich jedenfalls am Freitag, 29. Januar, um 20 Uhr gegenüber.

Von den potenziellen Gegnern ist es fast egal – auch die Gruppe A ist ziemlich ausgeglichen besetzt, schwache Teams  gibt es keine mehr in dieser Runde. Doch ein Platz eins oder zwei würde das Heimrecht – beim Best-of-Three-Modus kein unbedeutender Faktor – bedeuten. Also geht das Pokerspiel los – angeschlagene Spieler jetzt schonen oder alles zu setzten und versuchen, die nötigen Punkte für die Top-Platzierungen im Abschlussspiel zu holen?

Für die Gastgeber ist die Sachlage schon einfacher – egal ob Sieg oder Niederlage – der EV Pfronten ist auf Rang vier gesetzt und auch deren erster Gegner in den Play-offs, der TSV Erding, ist schon sicher. Die Falcons sind gut in die Saison gestartet – hatten gegen Ende der Vorrunde eine kleine Schwächephase, da stand kurzzeitig sogar die Teilnahme an der Zwischenrunde in Frage. Doch in der Zwischenrunde hatte das Team von Trainer Herbert Gmeinder einen Top-Start hingelegt und sich früh für die Play-offs angemeldet, auch wenn die letzten drei Partien – zweimal Passau und in Dingolfing – verloren gingen. Aber das ist in der eng und absolut stark besetzten Zwischenrunde-Gruppe immer möglich, zumal die Ergebnisse sehr knapp waren.

Großer Rückhalt im Team ist Goalie Andreas Jorde, in der Verteidigung steht der Kontingentspieler Ladislav Hruska, der im Vorjahr vom EV Füssen kam, im Angriff die Routiniers Matthias Ziegler, Adrian Hack oder Sebastian Weixler sowie die Torjäger Joel Titsch und Timmo Stammler. Die große Stärke der Pfrontener sind jedoch weniger die Einzelspieler, als viel mehr, der große sehr ausgeglichen besetzte Kader, der Ausfälle jederzeit kompensieren kann.

Norbert Löw und auch Marius Klein werden der EAS am Freitag fehlen.

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