Platz 2 nach hartem Stück ArbeitEA Schongau besiegt Ulm mit 5:3

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Auch wenn es für Ulm um nichts mehr ging, als sich eben noch anständig aus der Zwischenrunde der Landesliga Bayern zu verabschieden, tat sich die EA Schongau schwerer als noch in Ulm, um an die wichtigen Punkte zu kommen, die die Ausgangslage für die Play-offs verbessern sollen. Mit 5:3 (3:1, 1:2, 1:0) gewannen die Mammuts gegen die Donau Devils.

Dabei hatte die EAS einen Auftakt nach Maß. Nach knapp zwei Minuten erstmals in Überzahl, folgte wenig später ein zweiter Ulmer auf die Sünderbank. Alexander Simon traf in 5:3-Überzahl zum 1:0 (3.). Und immer noch in Überzahl traf Simon Fend, der Nico Bentenrieder in der ersten Angriffsformation vertrat zum 2:0 (4.). Doch die frühe Führung tat dem Spiel der Mammuts nicht gut – es wurde etwas nachlässig mit den Chancen umgegangen. Ein Scheibenverlust im Angriffsdrittel bescherte den Gäste den Konter zum Anschlusstreffer (Gatzmanga, 13.). Erst ein energischer Einsatz im Drittel der Ulmer bescherte in der 18. Minute das 3:1 durch Fabian Magg – eigentlich eine beruhigende Führung zur ersten Pause.

Durch den Auftritt der Schongauer Faschingsgarde war die erste Unterbrechung auch etwas länger. Ulm kam besser aus der Kabine. Zwar war die EA Schongau in Überzahl, doch weil die Chance nicht genutzt wurde, kam Ulm erneut zum Konter – Louis Educate ließ dabei Andreas Scholz im Kasten der Mammuts keine Abwehrmöglichkeit und verkürzte auf 3:2 (21.). Das hemmte die Angriffsbemühungen der Mammuts sichtlich. Doch das Überzahlspiel der EAS funktionierte ganz passabel – und auf Matthias Erhard ist derzeit Verlass – mit Ablauf der Strafe traf er zum 4:2 (26.). Doch auch das Powerplay der Gäste war beeindruckend – gut dass die Mammuts den Donau Devils nicht oft Gelegenheit gaben, dies zu zeigen. In Überzahl kamen die Gäste durch Michal Hlozek auf 4:3 heran (35.).

Zu Beginn des Schlussabschnitts zog die EAS das Tempo an, wollte die Entscheidung erzwingen. In der 45. Minute auch schon der Torjubel als die Scheibe hinter Korbinian Kaps im Kasten der Ulmer einschlug, doch die Schiedsrichter entschieden auf „kein Tor“ – die Scheibe wäre nicht über der Linie gewesen. So blieb es eng, die Kälte tat ihr übriges, oft versprang die Scheibe im Zuspiel und kämpferisch war Ulm an diesem Tag sehr präsent und auch Goalie Kaps war nun richtig in Fahrt, ließ sich selbst bei besten Chancen nicht mehr bezwingen.

Zweieinhalb Minuten vor Spielende nahm Ulms Trainer Michael Bielefeld seine Auszeit, witterte eine Chance auf den Punktgewinn. Doch die Mammuts ließen es nicht zu, dass die Gäste den Torhüter vom Eis brachten. Aggressives Forechecking beschäftigte Ulms Angreifer, die immer wieder Louis Educate suchten. In der vorletzten Minute zog Ulms Martin Lamich noch eine Strafe. Die Gäste versuchten es dennoch mit Angriff – und noch bevor Ulms Goalie Korbinian Kaps daran denken konnte, seinen Kasten zu verlassen, musste er bei einem Konter von Simon Maucher rettend eingreifen, doch der nacheilende Alexander Simon brachte die freie Scheibe zur endgültigen Entscheidung zum 5:3 über die Linie.

Vor den knapp 180 Zuschauern, die sich von der in diesem Winter noch ungewohnten Kälte nicht schrecken ließen, haben die Mammuts mit harter Arbeit die Gäste aus Ulm besiegt und ihre Option auf eine bestmögliche Platzierung erstmals gewahrt. Im Parallelspiel gewann Passau in Pfronten und da Dingolfing spielfrei war, darf die EAS erstmals auf Rang zwei vorrücken.

Tore: 1:0 (2:53) Simon (Magg , Saal/5-3), 2:0 (03:41) Fend (Raß, Erhard/5-4), 2:1 (12:11) Gatzmanga (Aschenbrenner), 3:1 (17:37) Magg (Erhard, Simon), 3:2 (20:47) Educate (Kleinhans/4-5), 4:2 (25:56) Erhard (Raß, Fend), 4:3 (34:08) Hlozek (Educate/5-4), 5:3 (59:53) Simon (Maucher/5-4). Strafen: Schongau 4, Ulm 14 + 10 (Educate). Zuschauer: 180.

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