Piraten zwischen Hoffen und BangenESV Buchloe

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Klettern die Freibeuter nach dem letzten Vorrundenspiel am Sonntag um 18 Uhr beim EHC Waldkraiburg nämlich wieder auf Platz fünf zurück, dann hätte man die Qualifikation schon sicher geschafft. Ansonsten müsste man in der Zwischenrunde weiter um eine Teilnahme an den Viertelfinal-Play-offs kämpfen.

Unter der Woche gab es zunächst einmal schlechte Nachrichten. Denn durch den 6:3-Auswärtssieg des ECDC Memmingen am Dreikönigstag in Landsberg sind die Buchloer von den Indians vorerst einmal vom fünften Tabellenrang verdrängt worden. Zwar haben beide Teams nunmehr 40 Zähler auf ihrem Konto, doch die Maustädter haben den direkten Vergleich gegen den ESV gewonnen und würden somit bei Punktgleichheit am Ende vor den Gennachstädtern stehen. Deswegen müssen die Buchloer am letzten Spieltag unbedingt auf einen Ausrutscher des ECDC hoffen, der zeitgleich zu Hause gegen Germering antritt. Zudem müssen die Piraten aber auch sicher einen Punkt mehr holen als die Indianer, um an den Memmingern noch einmal vorbei ziehen zu können.

Dies dürfte für die Pirates aber ein richtig schweres Unterfangen werden, denn zum Abschluss haben die Schützlinge von ESV-Trainer Jogi Koch eine richtige harte Nuss zu knacken. Schließlich reisen die Freibeuter in der finalen Partie zum Tabellenführer und Ligakrösus nach Waldkraiburg. Die Löwen sind in dieser Spielzeit bisher das Maß aller Dinge. Seit Monaten grüßen die Industriestädter von der Tabellenspitze und fahren Spiel für Spiel ihre Siege ein. Nur zweimal musste man sich in der Saison bislang geschlagen geben. Beim Konkurrenten in Miesbach setzte es Anfang November eine 3:6 Pleite und letzten Dienstag verlor man knapp mit 1:2 beim EV Lindau. Die Niederlage am Bodensee war im übrigen die erste nach zuletzt 13 ungeschlagenen Partien. Ohnehin sieht man beim Blick auf die Statistik fast nur Superlative. So verfügt das beste Heimteam der Liga mit 105 Treffern nicht nur über die treffsicherste Offensive, sondern ist mit 45 Gegentoren auch defensiv Ligaspitze. Für die unglaubliche Offensivqualität sorgt dabei vor allem die Paradereihe um Youngstar Lukas Wagner, Routinier Max Kaltenhauser und Kontingentspieler Jakub Marek. Allein diese drei Akteure kommen bereits auf 115 Scorerpunkte. Des Weiteren verfügen die Löwen mit Andreas Paderhuber über einen extrem gefährlichen Verteidiger. Der 36-Jährige, der jahrelang höherklassig unterwegs war, kommt nämlich auch schon auf beachtliche 23 Scorerpunkte. Mit Schlussmann Patrick Vetter steht zudem ein erfahrener Schlussmann zwischen den Pfosten, der 2011 für zwei Jahre als Backup vom DEL-Club der Krefeld Pinguine verpflichtet wurde.

Sollte es den Buchloern am Sonntag nicht gelingen, sich nach dem 26. Spieltag wieder auf Rang fünf vorzuschieben, dann müsste der ESVB weiter um die Play-Off Teilnahme kämpfen. Als Tabellensechster würden die Piraten dann auf die 9., 10 und 13. platzierten Teams (momentan Landsberg, Pfaffenhofen und Nürnberg) treffen. Nach Hin- und Rückspiel ist der Gruppenerste auch noch für das Viertelfinale qualifiziert. Der Zweite streitet sich gegen den Zweitplatzierten der Parallelgruppe im Best-of-Five-Modus um den letzten freien Play-off-Platz. Die beiden Gruppenletzten müssten hingegen den Gang in die Play-downs antreten.

Freuen darf sich unterdessen ESV-Torhüter Stefan Horneber. Er wurde am 21. Spieltag beim 3:0 Auswärtssieg seiner Piraten in Pfaffenhofen vom Bayernhockey-Gremium zum Spieler des Spieltags gewählt. Im Spiel gegen die IceHogs hielt er nicht nur den wichtigen Auswärtserfolg seiner Mannschaft fest, sondern feierte gleichzeitig auch seinen ersten Shutout diese Saison.


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