Piraten greifen nach letztem StrohhalmESV Buchloe

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Mit dem Freitagsheimspiel ab 20 Uhr gegen Haßfurt und der Auswärtspartie am Sonntag (18 Uhr) in Pfaffenhofen stehen nämlich die beiden letzten Duelle in der Abstiegsrunde an. Vor allem die Freitagsbegegnung ist dabei schon von immens großer Bedeutung, denn wenn die Buchloer dieses Spiel nicht gewinnen sollten, stünde der Abstieg bereits vor dem abschließenden Spieltag fest.

Den direkten Klassenerhalt können die Freibeuter durch die zwei Niederlagen vergangenes Wochenende gegen Germering ohnehin schon nicht mehr schaffen. Hierzu ist der Abstand auf die ersten beiden Plätze, die die Wanderers gemeinsam mit dem EC Pfaffenhofen belegen, bereits zu groß. Einzig der Umweg über die Play-downs könnte den Pirates noch den erhofften Ligaverbleib bescheren. Dazu müssen die Buchloer allerdings den dritten Rang in ihrer Gruppe belegen, um so in den entscheidenden Duellen gegen den Dritten der Parallelgruppe antreten zu dürfen. Dort würden beide Mannschaften einen möglichen dritten Absteiger ausspielen, den es  durch die Verkleinerung der Liga auf 14 Teams in der nächsten Saison durchaus geben könnte.

"Wir glauben immer noch fest an unsere Chance und werden alles dafür geben, um weiterhin in der Liga zu bleiben", sagt Trainer Norbert Zabel, der am Freitag aber auf Mark Soares verzichten muss. Der Kanadier bekam im Heimspiel gegen Germering nach Spielschluss noch eine Spieldauerstrafe aufgebrummt und ist somit gesperrt. Zudem muss der Buchloer Trainer eine weitere Hiobsbotschaft hinnehmen. Stürmer Michael Strobel zog sich nämlich im letzten Heimspiel gegen Germering einen Kreuzbandriss zu und wird daher seinen Kollegen auf dem Eis nicht mehr helfen können.

Am Freitag kommt es zunächst zum vielleicht schon vorentscheidenden Endspiel mit dem ESC Haßfurt. Die Hawks haben über die letzten Wochen einen deutlich erkennbaren Aufwärtstrend erfahren. Während die Unterfranken die Vorrunde mit gerade einmal neun Punkten noch als Letzter abschlossen, zeigte die Leistungskurve der kampfstarken Hawks zuletzt sichtbar nach oben. Bester Beleg dafür ist die knappe 5:6 Niederlage der Buchloer gegen die Kreißstädter im Hinspiel. Dabei ist der Aufschwung des ESC vor allem mit einem Namem verknüpft, nämlich mit dem von Josef Eckmair. Seitdem der Routinier zum Kader dazu stieß, haben sich die Haßfurter eindeutig stabilisiert. Der DEL-erfahrene Mann steuerte in neun Spielen auch schon ganze 17 Punkte (8 Tore und 9 Assists) bei. Bester Scorer ist aber immer noch Martin Oertl mit 31 Scorerpunkten.

Am Sonntag geht die Reise der Buchloer dann nach Pfaffenhofen. Die Ice Hogs haben den Klassenerhalt bereits gesichert und können somit vollkommen befreit aufspielen. Im Hinspiel konnten die Piraten nach der 1:2-Penaltyniederlage den bisher einzigen Zähler in der Abstiegsrunde erbeuten. Erfolgreichster Mann bei den offensivstarken Ilmstädtern ist Marco Babic. Der gerade einmal 22-jährige Angreifer spielt mit 25 Treffern und 32 Vorlagen die mit Abstand beste Spielzeit seiner noch jungen Karriere. Ihm folgt Kanadier Daniel J. Turner, der ebenso wie Trainersohn Tobias Feilmeier schon 55 Punkte auf seinem persönlichen Scorerkonto verbuchen konnte.

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