Piraten gegen Indianer und AlligatorenESV Buchloe

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Für ausreichend Brisanz und Emotion dürfte vor allem am Freitag beim Spiel gegen die Indianer gesorgt sein. Nicht nur, dass die Vergleiche gegen den Nachbarn seit jeher schon immer wieder aufs Neue packende und stimmungsvolle Auseinandersetzungen waren, sondern auch die Rückkehr von Neu-Trainer Jogi Koch dürfte für die nötige Würze sorgen. Koch trifft nämlich gleich bei seinem ersten Spiel als ESV-Coach ausgerechnet auf seinen ehemaligen Arbeitgeber. Insgesamt vier Jahre stand Koch in Memmingen als Verantwortlicher an der Bande, bevor er Mitte Oktober seinen Rücktritt erklärte. Nun also kehrt Jogi Koch am Freitag bei seiner Prämiere für die Buchloer an seine alte Wirkungsstätte zurück. „Natürlich freue ich mich auf diese Begegnung, schließlich kenne ich die gesamte Mannschaft wie kein anderer. Da werden bestimmt einige Emotionen im Spiel sein“, ist sich der 54-Jährige sicher.

Für den Finalisten der letzten Saison verläuft diese Spielzeit bisher aber noch nicht wirklich nach Wunsch. Als einer der heißesten Anwärter auf die Tabellenspitze gestartet, stehen die Indians momentan mit nur 22 Punkten – und somit fünf weniger als der ESV – auf Rang acht. Trotz der 0:2-Niederlage am vergangenen Sonntag in Lindau haben sich die Maustädter zuletzt aber wieder etwas stabilisieren können. So feierte man zu Hause gegen den ESC Dorfen einen glatten 4:0-Erfolg und auch am Doppelspieltag gegen Pfaffenhofen konnte man beide Male das Eis als Sieger verlassen (6:1 und 6:3). Hoffnung macht den Indianern sicherlich auch die Rückkehr von Kontingentspieler Jordan Baker, der nach wochenlanger Verletzungspause vor kurzem wieder in Spielgeschehen eingreifen konnte. Torgefährlichster Mann im Team von Trainer Erwin Halusa ist aber der Deutsch-Finne Antti-Jussi Miettinen, der bereits sieben Tore und elf Vorbereitungen beisteuerte. Das Hinspiel in Buchloe gewannen im Übrigen die Piraten knapp mit 4:3.

Am Sonntag treffen die Buchloer dann vor heimischer Kulisse auf den Tabellenzweiten Höchstadt. Die Alligatoren spielen bislang eine absolut tadellose Saison, vor allem wenn man bedenkt, dass die Mittelfranken seit Wochen nur mit einem Rumpfkader antreten können. Auf Grund zahlreicher verletzter Spieler konnte der HEC zuletzt nämlich nie mehr als 13 Feldspieler aufweisen. Umso beachtlicher ist es daher, dass die Panzerechsen gerade einmal eine ihrer letzten acht Partien verloren haben.

Der Leader und Kopf im Team der Alligators ist ganz klar Spielertrainer Daniel Jun. Der 37-jährige Deutsch-Tscheche ist mit 35 Punkten in gerade einmal 15 Partien (12 Tore und 23 Assists) nicht nur erfolgreichster Scorer seiner Mannschaft, sondern auch ligaweit der treffsicherste Akteur. Aber auch Sturmkollege Thomas Urban ist mit 24 Punkten ein ständiger Unruheherd. Dies mussten auch schon die Pirates schmerzlich feststellen. Denn bei der 3:5 Hinspielniederlade am Aischgrund war Urban mit drei Toren zum Leidwesen der Buchloer der Matchwinner für seine Farben.

Am Sonntag gibt es zudem noch ein weiteres Highlight, denn künftig erhält das Buchloer Eisstadion einen neuen Namen. Ab sofort wird die Heimstätte der Piraten dann nämlich „Sparkassenarena“ heißen. Zur offiziellen Umbenennung vor der Heimpartie gegen Höchstadt werden unter anderem der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse, Winfried Nusser, und der 1. Bürgermeister der Stadt Buchloe, Josef Schweinberger, anwesend sein.


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