Pfeiffer-Brüder wieder vereint im grün-weißen TrikotVerlängerung und Neuzugang in Erding

Foto: Wieder vereint – Johannes (links) und Simon Pfeiffer (rechts). (Foto: Wolfgang Krzizok)Foto: Wieder vereint – Johannes (links) und Simon Pfeiffer (rechts). (Foto: Wolfgang Krzizok)
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Jetzt, da die Erding Gladiators Planungssicherheit haben, geht es auch gleich weiter mit der Kaderplanung. Wieder vereint im grün-weißen Trikot sind die Pfeiffer-Brüder. Während der 21-jährige Simon seinen Vertrag verlängert hat, kehrt der 28-jährige Johannes vom Bayernligisten Waldkraiburg zurück.

„Vor zwei Jahren, als ich aus der Landshuter DNL-Mannschaft nach Erding zurückgekommen bin, haben wir schon vier Spiele in Erding gemeinsam absolviert, erinnert sich Simon. „Das waren zwei Test- und zwei Punktspiele, wobei wir es in der Vorbereitung gegen Klostersee sogar fertiggebracht haben, gemeinsam auf der Strafbank zu sitzen“. Johannes sah wenig Chancen auf einen Stammplatz und wechselte dann gleich nach Waldkraiburg. „Jetzt hat sich bei mir beruflich einiges verändert“, erzählt Johannes. „Ich habe außerdem mitgekriegt, wie sich der Vorstand in Erding entwickelt, und dass ich mit meinen alten Spezln wieder zusammenspielen kann, da habe ich mich mit dem Simon kurzgeschlossen, und letztlich war es dann eine leichte Entscheidung.“

Eine „leichte Entscheidung“ war es auch für Sponsor Christian Fragner von der gleichnamigen Fahrschule, in dessen Räumlichkeiten die Spieler präsentiert wurden, dass er die Gladiators wieder unterstützt. „Ich bin von Anfang an dabei, habe früher selbst gespielt, Erding ist einfach mein Verein, und da stehe ich dahinter“, sagt er. „Es ist auch sehr interessant, dass sich hier junge Leute im Vorstand engagieren, die was aufbauen wollen, und die mehr Sachverstand haben als die bisherige Führung“, meint Fragner. „Das sind lauter gestandene Erdinger, das gefällt mir.“ Fragner jedenfalls verspricht: „Ich helfe, wo ich kann.“

Helfen will auch Johannes Pfeiffer seinem Bruder, wenngleich er es „nicht so gut finden würde“, mit ihm zusammen in einer Reihe zu spielen. Johannes gehört ja zu den „goldenen Jahrgängen“ 1985 bis 1988 im Erdinger Eishockeynachwuchs, unter anderem holte er mit dem TSV die Deutsche Jugendmeisterschaft. Andere Erfahrungen hat Simon gemacht. „Ich glaube, ich bin im Erdinger Nachwuchs der einzige Spieler, der immer Letzter geworden ist“, meint der 21-jährige Student grinsend. „Ich hoffe, dass ich hier in einer coolen Mannschaft spielen kann, die oft gewinnt.“ Sein Bruder Johannes sagt, er freue sich darauf, in Erding etwas aufzubauen: „Es ist schön, mithelfen zu können, und es ist schön, wieder daheim zu sein“, erklärt der 28-jährige Logistiker. „Und ich hoffe, dass ich diesmal mehr als vier Spiele zusammen mit meinem Bruder auf dem Eis stehen kann.“

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