Perfektes Wochenende für die EV Lindau IslandersSouverän zum 7:1

Perfektes Wochenende für die EV Lindau IslandersPerfektes Wochenende für die EV Lindau Islanders
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Auch ihr zweites Auswärtsspiel in Folge gewannen die EV Lindau Islanders deutlich. Beim EC Pfaffenhofen siegten die Lindauer mit 7:1 (3:0, 2:1, 2:0) und holten sich erstmals in dieser Saison die maximale Punktausbeute an einem Wochenende.

„Es war schwerer, als es vom Resultat her aussieht“, sagte EVL- Trainer Sebastian Buchwieser. „Vor allem der Start ins Spiel war schwierig.“ Schon früh musste sein Team in Unterzahl agieren und brenzlige Situationen überstehen, bei denen der solide Torhüter Beppi Mayer einige Male einen Rückstand verhinderte. Auf der anderen Seite hatten die Islanders auch mit einem Mann weniger nach einer Minute eine gute Chance, aber Alex Katjuschenko scheiterte an Pfaffenhofens Torhüter Manuel Hanisch.

Der ECP startete mit viel Energie in das erste Heimspiel unter dem neuen Trainer Marco Löwenberger, um seine Negativserie zu beenden. Umso härter traf die Ice Hogs der Rückstand in der 12. Minute. Die Islanders mussten zunächst mit zwei Mann weniger antreten, konnten aber einen Gegentreffer verhindern. Mehr noch: Jiri Mikesz sah den von der Strafbank auf das Eis zurückkehrenden Marko Babic, spielte einen zentimetergenauen Pass, den der Ex- Pfaffenhofener aufnahm und seinen Alleingang gekonnt zum 0:1 abschloss. 

Für den EVL war damit der Bann gebrochen, von Minute zu Minute spielten die Lindauer freier und dominierten die Partie. „Das haben wir sehr gut gemacht, den Gegner unter Druck gesetzt und schnell nach vorn gespielt“, sagte Buchwieser. Alex Katjuschenko hätte schon nach einer Viertelstunde erhöhen können, traf aber nur das Außennetz, ehe die Lindauer einen erfolgreichen Endspurt im ersten Drittel hinlegten. Zunächst war es Steffen Kirsch, der eine feine Kombination über Jiri Mikesz und Marko Babic vollendete, dann Sascha Paul per Alleingang, der einen Mikesz- Pass aufnahm und zum 0:3 vollstreckte.

Dennoch mussten die Gäste zu Beginn des zweiten Abschnitts noch einmal hart arbeiten, denn der ECP kam vor nur 156 Zuschauern (Lindauer Fans waren aus Protest wegen Übergriffen von Pfaffenhofener Ordnern in der vergangenen Saison dem Spiel fern geblieben) stark aus der Kabine. Aber auch hier hielt die umsichtige Lindauer Defensive stand und vorne machte der EVL zum richtigen Zeitpunkt das 0:4: In Überzahl passte Martin Sekera mustergültig zurück auf Lubos Sekula, der flach und hart einschoss (26.). Während die Islanders diszipliniert und unaufgeregt weiterspielten, nahmen die Gastgeber weitere Strafen. Eine davon nutzte Martin Sekera in der 33. Minute, der einen seitlichen Abpraller nach einem Schuss von Sekula direkt zum 0:5 verwandelte. Weitere Treffer waren für die überlegenen Gäste möglich, aber ein Tor gelang in diesem Abschnitt nur noch den Ice Hogs. Für die Islanders ein unglücklicher Treffer, denn ein Querpass blieb an einem Lindauer Schlittschuh hängen, was für den Torschützen Sebastian Weicht eine optimale Vorlage war (38.).

In Gefahr geriet der EVL aber nicht mehr, „weil wir das souverän heruntergespielt haben“, sagte Buchwieser, am Ende eines „wichtigen und schwierigen Wochenendes“. Die Islanders zeigten Leichtigkeit in ihren Aktionen und Spielfreude. So war es Michal Mlynek, der in der 54. Minute eine tolle Kombination über Cech und Sekera mit dem 1:6 abschloss. Derselbe Spieler war es auch, der eine Minute vor dem Ende den dritten Powerplay- Treffer der Islanders erzielte und das Resultat mit 1:7 in deutliche Höhen schraubte.

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