Passau Black Hawks überzeugen gegen Burgau10:0-Heimsieg bei Debüt von Oliver Vöst

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„Das ist die Leistung, die wir Spiel für Spiel von unseren Spielern erwarten“, sagte Vorstand Christian Eder. Dem sportlichen Leiter Christian Zessack ist mit dem Wechsel auf der Trainerbank der gewünschte Effekt gelungen. „Es ist wichtig, dass die Mannschaft neue Impulse erhält“, so Zessack am Samstag.

So machten die Black Hawks von der ersten Spielminute klar, wer der Herr im Haus ist. Angriff über Angriff rollte in Richtung Tor des ESV Burgau. Dass es nach dem ersten Drittel nur 2:0 für die Black Hawks stand, hatten die Gäste ihrem starken Torwart Sebastian Gassner zu verdanken.

Im zweiten Drittel machten die Passauer den Sack endgültig zu. Gleich viermal netzten die Habichte ein. Das Pausenstand von 6:0 war zu dem Zeitpunkt in der Höhe auch völlig verdient. Im Schlussabschnitt machten die Black Hawks weiter Druck und ließen vor allem in der Schlussphase den Gästen kaum mehr Luft zum Atmen. Die zwölf Feldspieler des ESV Burgau hatten sich bereits komplett verausgabt und konnten den Angriffsbemühungen der Black Hawks nichts mehr entgegensetzen. Die 635 Zuschauer in der Passauer EisArena feierten am Ende einen verdienten 10:0 Heimsieg ihrer Mannschaft. Petr Sulcik wurde mit vier Treffern und zwei Assists als „Man of the Match“ ausgezeichnet.

Der Auftritt der Mannschaft macht Mut für die zwei schweren Auswärtsspiele am kommenden Wochenende gegen die Bayernligisten aus Pegnitz und Schweinfurt. Gelingt es den Passau Black Hawks dort, mindestens fünf Punkte zu holen, ist der Klassenerhalt in trockenen Tüchern. „Es war von Anfang an unser Ziel, den Klassenerhalt so früh wie möglich zu fixieren“, erklärt Zessack. Der neue Trainer Oliver Vöst analysierte das Spiel seiner Mannschaft auf der Pressekonferenz nach dem Spiel wie folgt: „Es hat mir vieles heute gefallen, allerdings gibt es auch noch Dinge, die wir verbessern müssen. Einfache Fehler müssen wir abstellen. Wir werden nächste Woche im Training an diesen Themen arbeiten und gehen dann gut vorbereitet in die beiden Auswärtsspiele in Pegnitz und Schweinfurt.“

Eine Hiobsbotschaft gibt es derweil bei Oliver Wawrotzki. Der Stürmer musste im zweiten Drittel die Eisfläche verletzt verlassen. Ein Puck traf ihn dermaßen unglücklich im Gesicht, dass er zwei Zähne verloren hat. Ein Einsatz am kommenden Wochenende ist aber wahrscheinlich.