Passau Black Hawks siegen im letzten Spiel des Jahres gegen GeretsriedTorfabrik der Liga wieder erfolgreich

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Die Zuschauer bekamen außerdem ein tolles Rahmenprogramm in der Passauer Eis-Arena geboten. Der Nachwuchs der Black Hawks absolvierte in der ersten Drittelpause die Prüfung für das Urmel-Abzeichen – ein Sportleistungsabzeichen des Deutschen Eishockey-Bundes. In der zweiten Drittelpause verabschiedeten die Passau Black Hawks Urgestein Josef Grillhösl. Grillhösl war in der Zeitnahme ein Mann der ersten Stunde und saß bereits zur Arena-Eröffnung 2003 direkt an der Eisfläche. Der Organisator und Leiter der Zeitnahme geht nach all den Jahren nun in den verdienten Eishockey-Ruhestand. Vorstand Christian Eder verabschiedete Josef Grillhösl: „Wir können unseren Dank gar nicht in Worte fassen, soviel hast du die ganzen Jahre für unseren Verein getan. Du bist ein echtes Vorbild für das Ehrenamt. Wir wünschen deiner Nachfolgerin Andrea Rabini ein glückliches Händchen, denn die Fußstapfen sind definitiv sehr große, die du hinterlässt.“ Neben einem Geschenkkorb und weiteren Gutscheinen wurde Josef Grillhösl die erste Dauerkarte auf Lebenszeit von den Passau Black Hawks anerkannt.

Eishockey wurde am 2. Weihnachtsfeiertag aber auch noch gespielt. Die Passau Black Hawks lagen im ersten Abschnitt mit 2:0 in Führung. Ales Kreuzer und Petr Sulcik trafen zur Führung. Ein dritter Treffer wurde nicht anerkannt – dem Schiedsrichtergespann war wohl die Sicht verdeckt. Generell lieferten die Black Hawks im ersten Drittel eine sehr gute Leistung ab und hätten deutlich höher führen können. Kurz nach Wiederbeginn konnten die Gäste auf 1:2 verkürzen. Nicht mal 36 Sekunden nach dem Geretsrieder Treffer durften die Passauer Fans wieder jubeln. Jan Sybek netzte zur 3:1-Führung ein. Doch Geretsried zeigte sich hartnäckig und konnte erneut verkürzen. Die Black Hawks stemmten sich gegen die nun anlaufenden Geretsrieder und konnten durch Jan Sybek wieder mit zwei Toren in Führung gehen – 4:2. In Überzahl gelang den Gästen dann doch noch der Treffer zum 4:3-Pausenstand. Das letzte Drittel bot viele Chancen auf beiden Seiten. Ein Treffer sollte aber nur noch den Passau Black Hawks gelingen. Benedikt Böhm tanzte durch die Geretsrieder Reihen und versenkte die Scheibe im Alleingang im Gästetor.

Die Passau Black Hawks haben nun erst mal bis zum 5. Januar 2020 spielfrei. „Die Jungs haben jetzt erst mal ein paar Tage frei. Es gilt jetzt zu regenerieren. Das gilt sowohl für Körper und Geist. Zuletzt hat man schon gesehen, dass nicht jeder Spieler zu 100 Prozent da war. Dann starten wir mit der Vorbereitung auf das letzte Vorrundenspiel gegen Königsbrunn. Da wollen wir wieder drei Punkte holen“, so Coach Heinz Feilmeier. Für die Passau Black Hawks geht’s dann nach dem Spiel in Königsbrunn in der oberen Verzahnungsrunde weiter. Der Spielplan wird in der zweiten Januarwoche veröffentlicht.

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