Passau Black Hawks ringen den EHC Klostersee nieder6:3-Sieg gegen Grafing

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Zuvor aber lieferten sich die Passau Black Hawks und der EHC Klostersee einen harten Kampf um die drei Punkte. Die Habichte wollten nach der Niederlage vom Freitag unbedingt wieder einen Sieg einfahren und standen dementsprechend unter Druck. Klostersee hat sein Spiel am Freitag souverän gewonnen und ging mit diesem positiven Schwung in das Spiel bei den Black Hawks. Im ersten Drittel taten sich die Dreiflüssestädter schwer in ihr gewohntes Spiel zu finden. Klostersee war mit seinem robusten Spiel auf den Körper daraus aus, dass Spiel zu „zerstören“ und den Spielfluss der Black Hawks so zu beeinflussen. Folglich gingen die Gäste fünf Minuten vor Ende des Drittels in Führung. Der Treffer der Gäste war dann auch das Signal für die Passau Black Hawks. Stefan Groß glich kurz vor der Drittelpause zum 1:1 aus.

Im zweiten Drittel kamen die Passau Black Hawks dann besser ins Spiel. Innerhalb von zwei Minuten konnten die Black Hawks durch einen Doppelpack von Dominik Schindlbeck auf 3:1 erhöhen. Die Gäste steckten allerdings nicht auf und konnten mit dem Pausenschlag auf 2:3 verkürzen. So ging es mit viel Spannung und Emotionen in das Schlussdrittel. Fast durchgängig mussten Spieler der beiden Mannschaften auf der Strafbank Platz nehmen. Und so war es wieder eine Unterzahlsituation, die die Passau Black Hawks auf die Siegerstraße führte. Petr Sulcik versenkte die kleine Hartgummischeibe im Alleingang im Tor des EHC. Eben jener Petr Sulcik vollendete nur 100 Sekunden später einen Doppelpass zur 5:2-Führung. Fünf Minuten vor Schluss keimte noch mal Hoffnung bei den Gästen auf, als Matthias Baumhackl in Überzahl auf 3:5 verkürzte. Doch mit viel Einsatz und Wille verteidigten die Passau Black Hawks die Führung. Das i-Tüpfelchen war dann noch der Treffer zum 6:3 durch Patrick Geiger in eigener Überzahl.

„Wir haben das ganze Wochenende nicht so gut gespielt, wie wir es können und wie ich es mir vorgestellt habe. Insbesondere das erste Drittel war heute nicht gut. Dann haben wir die Tore zur richtigen Zeit erzielt. Das Schiedsrichtergespann machte beiden Teams das Leben heute sehr schwer. Die nächsten Spiele müssen wir uns wieder steigern und konsequent unseren Matchplan umsetzen“, analysierte Trainer Christian Zessack das Wochenende seiner Mannschaft. EHC-Trainer Dominik Quinlan war ebenfalls mit der Leistung der Schiedsrichter nicht zufrieden. „Heute hatte das Schiedsrichtergespann keinen guten Tag. Wir wollen uns da aber nicht rausreden. Im ersten Drittel haben wir gut gespielt, danach haben wir wieder einfache Fehler gemacht und die Tore bekommen. Gratulation an Passau zum verdienten Sieg.“

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