Passau Black Hawks mit Hamberger und Kößl gegen Schongau Tabellennachbar auf Distanz halten
Beide sind mit der nötigen Routine ausgestattet um der Mannschaft wieder etwas mehr Sicherheit zu verleihen. Wer tatsächlich am Freitag ab 20 Uhr im Tor der Passauer steht, lässt die sportliche Leitung allerdings noch offen. Nicht offen ist die Frage, ob es dabei um wichtige Punkte geht, denn diese Frage werden beide Vereine ganz klar mit einem Ja beantworten.
Die Schongau Mammuts liegen nur drei Punkte hinter den Black Hawks und könnten punktemäßig ausgleichen. Im Torverhältnis liegen die Passauer Eishockeycracks allerdings deutlich vor den Oberbayern. Mit einer Auswärtsdreier hätten auf der anderen Seite die Hawks die Chance, wieder an das vordere Mittelfeld Anschluss zu finden. Gerade im Hinblick auf die Herkulesaufgabe am kommenden Sonntag gegen den souveränen Tabellenführer Höchstadter EC ist Punkten fast Pflicht.
Leader im Team bei den Mammuts ist ganz klar der Mann mit der Nummer 33 auf dem Trikot, Milan Kopecky. Die Spieler der eigenen Mannschaft haben mitgeholfen um ihren Topspieler weiter verpflichten zu können. Das hat sich bisher auch ausbezahlt. Vergangenen Sonntag erzielte er alleine drei der vier Schongauer Tore selbst. Den ehemaligen tschechischen Erstligaspieler zu stoppen, wird im wahrsten Sinne des Wortes eine „Mammutaufgabe“ für die Passauer Defensive werden.
Stark besetzt sind die Gastgeber der Black Hawks auch auf der Torhüterposition mit Niklas Marschall und Christoph Lohr. Dennoch, mit dem Schwung des deutlichen Heimsieges gegen Germering und der neuen Euphorie mit den beiden Nachverpflichtungen, sollte auch in Schongau für die Horak-Truppe etwas zu holen sein. Beim letzten Spiel der vergangenen Saison haben es die Passauer gezeigt wie es geht. Mit 6:3 gewann man in der Schongauer Eissporthalle und vermied dadurch den sportlichen Abstieg. Einer der Matchwinner war an diesem 3. März 2017 Toni Pertl. Er erzielte zwei Tore, kann die Reise nach Schongau aber nicht antreten. Seine Verletzung hat sich verschlimmert, dem Stürmer droht ein längerer Ausfall.
Seit dem 1. Dezember ist das Transferfenster geöffnet. Gut möglich, dass sich die Passauer Verantwortlichen aufgrund der Verletzung von Pertl nochmal umsehen, ob ein neuer Spieler in das Gefüge der Mannschaft passen wird.