Passau Black Hawks fegen Ulm mit 10:0 vom Eis Devils ohne Chance

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Bereits im ersten Abschnitt hatten die Habichte mehrere gute Chancen, in Führung zu gehen. Zwei Aluminiumtreffer und ein gut aufgelegter Maximilian Güßbacher im Tor der Devils verhinderten die Passauer Führung im ersten Drittel. Im zweiten Drittel dauert es nur 54 Sekunden, ehe der Puck zum ersten Mal im Tor der Ulm/Neu-Ulm Devils einschlug. Der Treffer sorgte für noch mehr Aufwind im Spiel der Passauer , sodass es zum Ende des zweiten Drittels bereits 4:0 für die Hausherren stand. Im Schlussabschnitt fiel das Ergebnis zugunsten der Black Hawks noch deutlicher aus. Gleich sechsmal konnten die Black Hawks die Scheibe im Tor des VfE Ulm/Neu-Ulm versenken. Die Gäste, die ohne ihren zweiten Kontingentspieler Petr Ceslik und Verteidiger Martin Jainz auskommen mussten, hatten dem druckvollen Spiel der Passau Black Hawks rein gar nichts mehr entgegen zu setzen. „Wir waren heute in allen Bereichen klar verbessert. Es ist uns heute gelungen, konstant nach vorne zu Spielen und unsere Leistung aufs Eis zu bringen. Dazu kommt, dass wir heute diszipliniert gespielt haben und der Strafbank ferngeblieben sind. So erwarte ich das in jedem Spiel“, sagte Trainer Christian Zessack. Bei aller Freude werden die Passau Black Hawks den 10:0-Sieg nicht überbewerten. Der VfE musste auf einige verletzte und kranke Spieler verzichten und konnte somit vor allem im letzten Drittel das Tempo des Bayernligisten nicht mehr mitgehen.

Bereits am Sonntag sind die Habichte erneut in einem Duell gegen einen Landesligisten gefordert. Die Passauer Mannschaft muss dann ihre Leistung gegen den ESV Burgau erneut über 60 Minuten abrufen. Spannend wird die Frage sein, mit wie vielen transferkartenpflichtigen Spielern die Hausherren auflaufen werden. Zuletzt wurde der ursprüngliche Sieg des ESV Burgau mit 5:0 und drei Punkten für den EV Moosburg gewertet. Burgau hatte im Duell mit den Oberbayern mehr als die erlaubten zwei Kontingentspieler eingesetzt. Die Passau Black Hawks wollen sich aber auf keine Rechenspiele einlassen und ihrerseits das Spiel gegen die Schwaben gewinnen. „Es ist gar keine Frage, dass wir auch in Burgau auf Sieg spielen werden. Völlig egal, welche Spieler gegen uns auflaufen werden“, so Zessack.

Nächste Woche stehen dann für die Passau Black Hawks zwei Heimspiele auf dem Programm. Dann kommt es am Freitag zum Duell mit dem EV Pegnitz und am Sonntag empfangen die Black Hawks die Mighty Dogs Schweinfurt. Im Duell mit den zwei Bayernligisten ist es für die Passauer sehr  wichtig, die Spiele in eigener Halle zu gewinnen und so einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt zu machen.

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