Optimale Punktausbeute am WochenendeTSV Peißenberg

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Das Spiel in Miesbach begann sehr flott, wobei beide Mannschaften ihre Chancen verzeichnen konnten. Beide Torhüter mußten das eine oder andere Mal eingreifen. konnten jedoch Schlimmeres verhindern, bzw. die Angreifer agierten zu überhastet. Peißenberg erlangte ab der Mitte des Startdrittels eine leichte Überlegenheit, die sich in der 1:0-Führung äußerte. Daniel Stowasser sah den startenden Martin Weckerle, bediente diesen optimal, der in der zwölften Spielminute allein auf Türhüter Anian Geratsdorfer zustürmte, diesen ausspielte und ins leere Tor einschob. Miesbach war jedoch keineswegs beeindruckt und startete immer wieder Angriffe aufs Tor der Gäste. In der 14. Minute musste Michael Resch sein ganzes Können aufbieten, um den 1:1-Ausgleich zu verhindern. In der recht fairen Partie kamen die Eishackler in der 15. Spielminute in eine Überzahlsituation, konnten jedoch kein Kapital daraus schlagen. Obwohl die Gastgeber in dieser Phase in ihr Verteidigungsdrittel gedrängt wurden, stand entweder der Miesbacher Torhüter, oder aber ein ungenau eingestelltes Visier der Gäste im Weg, um die Führung auszubauen. Kurz vor dem ersten Seitenwechsel verpasste Sebastian Buchwieser noch freistehend die Möglichkeit der Ergebnisverbesserung.

Der zweite Spielabschnitt begann mit einer noch offensiveren Miesbacher Mannschaft, die ihr Überzahlspiel jedoch zu ungenau spielten. Peißenberg wurde jetzt mehr in die Defensive gedrängt und war somit auf Kontermöglichkeiten angewiesen. Martin Hinterstocker verpasste in der 24. Minute beim Konter die Chance, allein aus aussichtsreicher Position abzuziehen, er spielte zu ungenau auf seinen Mitspieler. Im Gegenzug dann Glück für den gut aufgelegten Michael Resch, als Miesbachs Angreifer allein vor ihm auftauchten, jedoch vorbeizielten. In der 32. Spielminute dann der bis zu diesem Zeitpunkt fällige und verdiente 1:1-Ausgleich für Miesbach. Sebastian Deml hämmerte das Zuspiel von Andreas Baumer kurz und trocken unter die Latte. Keine zwei Minuten später mußte wiederum Michael Resch eingreifen, der mit einem super Reflex einen Schuss aus kürzester Entfernung abfing. Pech dann in der letzten Minute des Mittelabschnitts, als Michael Pfaff von der blauen Linie abzog, leider jedoch Florian Barth für den wahrscheinlich geschlagenen Torhüter anschoss. Mit einem bis dahin glücklichem 1:1 wurden zum letzten Mal die Seiten gewechselt.

Das letzte Drittel begann, wie die ersten beiden auch, beide Mannschaften spielten auf gleicher Augenhöhe, Chancen wieder auf beiden Seiten. So ging es ohne zählbaren Erfolg bis zu 46. Spielminute. Eine unübersichtliche Situation vor Michael Resch nutzte kaltschnäuzig Michael Stiebinger, der humorlos abzog und die 2:1-Führung für die Heimmannschaft markierte. Kurze Zeit später dann nochmals Glück für Peißenberg, als der Pfosten für den geschlagenen Resch rettete. Peißenberg ließ sich jedoch nicht beeindrucken und konterte immer wieder. Kapitän Florian Barth war es dann in der 53. Spielminute vorbehalten, den etwas glücklichen Ausgleich zum 2:2-Zwischenstand zu erzielen. Sein Schuss auf Pass von Valentin Hörndl und Garip Saliji prallte an den Innenpfosten, von dort ins Tor. Mancher Zuschauer dachte, das Spiel würde im Penaltyschießen enden, doch keiner rechnete mit einer schulmäßigen Traumkombination drei Minuten vor Spielende. Sebastian Buchwieser spielte die Scheibe schnell aus dem Verteidigungsdrittel auf Martin Hinterstocker, der in das Angriffsdrittel fuhr. Er sah den mitgelaufenen Martin Andrä, spielte diesen an und der verwandelte zum 2:3-Endstand. Selbst MIesbacher Fans gaben zu, solch einen schulungsmäßigen Spielzug selten gesehen zu haben. Miesbach nahm 1 Minute vor Schluß noch Torhüter Geratsdorfer für einen 6. Feldspieler vom Eis, die Gäste konnten die letzten Angriffe erfolgreich abwehren.

Trainerstimmen zum Spiel:

Rudi Sternkopf (Peißenberg): „Wir haben nicht hochverdient, sondern glücklich gewonnen. Wir sahen ein kampfbetontes Spiel, bei dem das spielerische Element gelegentlich zu kurz kam, wir sind gelegentlich geschwommen. Insgesamt sahen wir zwei gleichstarke Mannschaften. Ich bin sehr zufrieden, haben wir doch drei wichtige Punkte beim Kampf um den 8 Tabellenplatz errungen.“

Michael Lehmann (Miesbach): „Wir taten uns im ersten Drittel sehr schwer, hatten aber insgesamt deutlich mehr Chancen. Wir haben wenig Fehler gemacht, diese wurden jedoch hart bestraft.“

Tore: 0:1 (11:41) Weckerle (Stowasser), 1:1 (31:23) Deml (Baumer), 2:1 (45:12) Stiebinger (Fürbeck, Deml/5-4), 2:2 (52:46) Barth Fl. (Hörndl, Saliji), 2:3 (56:05) Andrä (Hinterstocker, Buchwieser). Strafen: Miesbach 12, Peißenberg 12 + 10 (Stowasser). Zuschauer: 512.

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