Ondrej Horvath bleibt bei ESC Geretsried – Hrazdira und Stava gehenVeränderungen auf den Kontingentstellen

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Der Tscheche ist ein elementarer Baustein der Rats-Offensive, was ein Blick auf seine Statistiken verdeutlicht. In 166 Spielen für Geretsried erzielte er 272 Punkte (154 Tore, 118 Vorlagen), damit war er auch regelmäßig in der ligaweiten Scorerliste weit vorne zu finden. Neben dem sportlichen Aspekt, ist er durch Familie und Beruf in seinem nun siebten Jahr in Geretsried auch fest mit der Region und dem Verein verbunden. ESC-Vize Peter Holdschik zeigt sich erleichtert über den Verbleib des Mittelstürmers: „Wir sind wahnsinnig froh, dass Ondrej trotz anderer Angebote bei uns verlängert hat. Seine Torjägerqualitäten haben uns einen Großteil der letzten Saison schmerzlich gefehlt. Aktuell befindet er sich im Aufbautraining und ist nach seiner OP auf dem besten Weg, wieder topfit zu werden.“

Damit steht auch fest, dass der für Horvath nachverpflichtete David Hrazdira nächste Saison nicht mehr für die Rats auflaufen wird. Der technisch hochversierte und quirlige Mittelstürmer kam zu Beginn der Abstiegsrunde 2019/20 und schlug sofort ein. Mit seinem Raketenstart hatte er großen Anteil an dem frühen Klassenerhalt, doch gegen Ende der Saison ging bei ihm – wie auch dem Großteil seiner Teamkollegen – die Leistungskurve etwas nach unten. 16 Punkte aus elf Spielen sind eine starke Ausbeute, vor allem wenn man bedenkt, dass er ins kalte Wasser geschmissen wurde und so gut wie keine Eingewöhnungszeit hatte. David Hrazdira kam in einer schwierigen Phase und hat dem Verein sofort weitergeholfen.

Nach eineinhalb Jahren ist auch der gemeinsame Weg von Ondrej Stava und dem ESC zu Ende. Der Verteidiger schloss sich den River Rats zu Beginn der Abstiegsrunde 2018/19 an und hatte auch dort einen großen Anteil am Klassenerhalt. Insgesamt 53 Punkte in 44 Spielen für Geretsried verdeutlichen seinen Offensivdrang und sind gerade für einen Verteidiger ein außergewöhnlicher Wert. Am Ende zählen aber eben nicht nur die Punkte, auch die Spielweise muss in das Gesamtkonzept passen. Peter Holdschik äußert sich folgendermaßen dazu: „Wir wollen die Position von Ondrej Stava neu besetzten. Hier stellt sich noch die Frage, ob es ein erfahrener Deutscher oder erneut ein transferkartenpflichtiger Spieler wird. Der Markt wird weiterhin sondiert, wir werden sehen was sich ergibt. Auch wenn sich unsere Wege jetzt trennen, möchten wir uns selbstverständlich bei David und Ondrej bedanken und wünschen beiden alles Gute für die Zukunft.“

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