Ohne Martin Dürr reicht es für die Black Bears Freising nicht zum SiegRassiges Spiel gegen Amberg endet 1:2 nach Verlängerung

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Doch die Torhüter – Manuel Hanisch bei Freising und Oliver Engmann bei Amberg – hielten sensationell. So entschied nach einem 1:1 die Verlängerung, da hatten die Black Bears ohne ihren überragenden Torschützen Martin Dürr, der sich verletzt hatte, keine Durchschlagskraft.

Noch am Freitag hatten die Amberger ihr Gastspiel in Vilshofen wegen Spielermangel abgesagt, in Freising tauchten sie zwar spät, aber mit 15 Mann auf. Und die zeigten gleich, dass sie unbedingt in die Bayernliga aufsteigen möchte. Die ersten zehn Minuten gehörten Amberg. Freising, das neben den Langzeit-Verletzten Armin Dünzel und Marcus Mooseder auch auf Kapitän Bernhard Weinzierl, Stürmer Felix Kammermeier und den gesperrten Sebastian Kröger verzichten musste, brauchte Zeit, um die durchgewürfelten Reihen abzustimmen. Als Martin Dürr alleine auf das Amberger Tor zustrebte, wurde er regelwidrig gestoppt. Doch es gab nur eine Zeitstrafe und nicht den berechtigten Penalty. Insgesamt ließen die Schiedsrichter viele grenzwertige Szenen weiterlaufen, so wurde etwa Pavel Hanke hart an der Bande am Kopf gecheckt und der enorm schnelle und trickreiche Amberger Stürmer Köbele fuhr einfach in Torwart Hanisch, beide Male blieb ein Pfiff aus. Hinzu kam, dass das Freisinger Überzahl-Spiel schwach war.

Nach dem torlosen ersten Drittel wurde das zweite wesentlich flotter und die Torchancen für beide Teams häuften sich. In der 25 Minute endlich das 1:0 für die Black Bears, Manuel Kühnl hatte sich energisch durchgetankt und feuerte einen Strahl in Richtung Amberger Tor. Torwart Engmann parierte, den Abpraller stocherte Jonas Maierthaler über die Linie. Die Führung zu diesem Zeitpunkt etwas glücklich, aber nun gaben die Freisinger Gas. Amberg hielt voll dagegen und so sahen die Zuschauer ein rassiges Kampfspiel. In der 36. Minute der Ausgleich, der Amberger Schopper hatte sich die Scheibe im Mitteldrittel geschnappt und überspielte in rasendem Tempo Freund und Feind inklusive Towart Hanisch. Ein Tor zum Zungeschnalzen.

Im letzten Spielabschnitt fehlte Freisings Goalgetter Martin Dürr, er hatte sich bei einem Check an der Schulter verletzt. Nun fehlte den Bears nicht nur ihr treffsicherster Spieler, sondern auch die ständige Anspielstation, immer frei, mit enormer Laufbereitschaft. Das Freisinger Spiel lief nicht mehr rund. Kühnl und Rentsch zeigten noch ein paar Kombinationen, Hanke packte noch zwei Mal den großen Hammer aus, doch ins Amberger Tor wollte die schwarze Scheibe nicht mehr.

So gab es Verlängerung mit drei gegen drei Feldspieler, jetzt fehlte der quirlige und schnelle Dürr noch mehr. Freising befand sich gegen die konditionsstarken Amberger permanent in der Defensive und in der zweiten Minute der Verlängerung erzielte Köbele den nicht unverdienten 1:2-Siegtreffer. Anstatt der anvisierten sechs konnten die Black Bears an diesem Wochenende nur vier Punkte erzielen, schlimmer ist die lange Lazarettliste.

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