Nur ein Punkt – trotzdem weiterhin ErsterHC Landsberg

Nur ein Punkt – trotzdem weiterhin ErsterNur ein Punkt – trotzdem weiterhin Erster
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Doch jetzt wird es ganz schön eng da oben. Sechs Mannschaften liegen nur vier Punkte auseinander. Um weiterhin erfolgreich die Play-off-Plätze anzusteuern, sollten die Riverkings zu Ihrer alten Form zurückfinden. 

In den ersten fünf Minuten dachten alle, dass die Riverkings die Eisbären überrollen würden.  Ohne Wedl, Mascall, Rohde und Gebhardt legten der HC Landsberg trotzdem los wie die Feuerwehr. Trotz zahlreicher Großchancen wollte die kleine Hartgummischeibe nicht ins Tor der Eisbären. Aus dem Nichts heraus versenkte in der neunten Spielminute Patrick Ullman den Puck im Landsberger Tor.  Das war dann die Wende des Spiels. Burgau kam immer besser ins Spiel und Landsberg vergab weiterhin beste Chancen. Kurz vor der Drittelpause mussten gleich zwei Landsberger auf die Strafbank. Andreas Geisberger (Haken) und Alexander Ott (Stockschlag) wurden in der letzten Spielminute in die Kühlbox verbannt. Kamil Drimal nutzte fünf Sekunden vor der Drittelpause diese doppelte Überzahlsituation zum 0:2-Pausenstand aus.

Im zweiten Drittel flachte das Spiel auf beiden Seiten ab und bei Landsberg wurde deutlich, dass den Riverkings ein Knipser fehlt, der vorne die „Dinger“ rein macht. Es dauerte bis zur 35. Spielminute, ehe sich Stefan Kerber die Scheibe an der roten Linie schnappt und mit einem Schlagschuss kurz nach der Blauen im Kasten von Markus Malut versenkt. Das war es auch dann schon wieder in diesem Spielabschnitt. Einziger Aufreger war  das Foul von Roman Mucha an Bastian Grundner zwei Minuten vor der Drittelpause. Muchas Ellenbogen landete im Gesicht von Grundner, der stark blutend am Boden liegen blieb. Allerdings blieb diese Aktion von den beiden Schiedsrichtern unbemerkt und somit ohne Folgen für Roman Mucher.

Im letzten Spielabschnitt wachten die Riverkings wieder auf und begannen das Tor der Eisbären unter Dauerbeschuss zu nehmen. Doch auch wie zu Beginn des Spieles wollte der Puck nicht ins Tor. Erst in der 52. Spielminute konnte Andreas Geisberger in Überzahl den vielumjubelten Ausgleich erzielen. Jetzt schnürten die Riverkings ihren Gegner teilweise minutenlang in ihrem Drittel ein. Man merkte, dass sie jetzt auch noch den Sieg wollten.  Allerdings hat es zum Siegtreffer trotz zahlreicher Möglichkeiten nicht gereicht und somit ging es in den Shoot-Out.

In der ersten Runde trafen nur Fischer für Landsberg und Ullman für Burgau. Der Tie-Break brachte dann schon nach den ersten beiden Schützen die Entscheidung. Wieder durften Fischer und Ullman als erstes ran. Fischer verfehlte und Ullman konnte Schedlbauer überwinden und sicherte für Burgau den zweiten Punkt.

Am Sonntag geht es dann schon wieder weiter für die Riverkings. In der Alpensolar -Arena in Kempten treffen sie auf die Sharks.

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