Niederlage bei den Wölfen – EAS unterliegt in Bad WörishofenEA Schongau

Niederlage bei den Wölfen – EAS unterliegt in Bad WörishofenNiederlage bei den Wölfen – EAS unterliegt in Bad Wörishofen
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Eines war jedoch offensichtlich zum Gegensatz am Freitag, die EA Schongau kam schwerlich ins Spiel. Waren es durch die Ausfälle umgestellten Reihen, oder was auch immer? Auf jeden Fall verpassten die Schongauer früh im Spiel Nutzen aus einer 5:3-Überzahl zu ziehen, um dann in der 14. Minute durcheinen Treffer von Milan Kopecky doch noch in Führung zu gehen.

Im Mittelabschnitt ging dann in Sachen Chancenverwertung rein gar nichts mehr und auf der Gegenseite war man nicht mehr so konsequent in der Defensivarbeit. So ergab sich in der 29. Minute die Lücke, die Wörishofen zum Ausgleich nutzte. Und damit noch nicht genug. Nur eine Minute wurde versäumt, die Scheibe aus der Gefahrenzone zu befördern – und wieder passte die Zuordnung nicht. Sträflich freistehend bedankte sich Peter Brückner mit dem 2:1 für den EVW (30.). In Überzahl bauten die Hausherren ihren Vorsprung gar auf  3:1 aus (36.) – bei der EA Schongau war zu diesem Zeitpunkt der Faden im Spiel völlig verloren gegangen.

Ein paar Umstellungen in der Drittelpause und die Mammuts kamen verwandelt aus der Kabine. Nach nur 17 Sekunden traf Nico Bentenrieder zum 2:3-Anschluss. Und weil die EA Schongau in dieser Phase sogar eine zweiminütige 3:5-Unterzahl schadlos überstand, waren sie mental gestärkt aus dieser Situation gegangen. Spätestens in der 49. Minute war die EAS wieder im Spiel – nach Vorlage von Alexander Simion traf Andreas Saal zum 3:3. Was wäre wenn? Die Frage ist nutzlos, die gebotenen Chancen zum 3:4 für die EAS wurden leider alle vergeben. Und mitten in die Druckphase der Mammuts eine erneute Strafzeit gegen die EAS. Und die Gastgeber ließen sich diesmal die Chance nicht entgehen – in der 56. Minute das 4:3 für den EVW. Die Zeit lief nun gegen die EAS – das lähmte wohl die Defensivarbeit – Wörishofen bedankte sich mit dem schnellen 5:3. Da half auch die Auszeit und die Herausnahme von Goalie Niklas Marschall in den letzten beiden Spielminuten nichts mehr – das Tor fiel nicht mehr und den Gastgebern gelang letztendlich noch der sechste Treffer ins verwaiste Schongauer Tor.

Bleibt die Erkenntnis, man kann eigentlich mit den Top-Teams der Liga mithalten,  hat aber noch Defizite in der Eiszeit, und dadurch im Zusammenspiel und im Überzahlspiel. Dafür kam der EAS ein Gegner vom Kaliber des EVW noch ein paar Tage zu früh. Erfreulich die Unterstützung der mitgereisten Fans, die gut ein Drittel der rund 100 Zuschauer im Stadion stellten.