Nichts zu holen bei den AlligatorenESV Buchloe

Nichts zu holen bei den AlligatorenNichts zu holen bei den Alligatoren
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Über das komplette Spiel hin gesehen am Ende sicherlich kein unverdientes Ergebnis. Zwar hielten die Buchloer gut dagegen und kämpften sich immer wieder in die Partie zurück, aber vor allem auf Grund der ersten beiden Drittel ging der Erfolg der Panzerechsen absolut in Ordnung, auch wenn ein Buchloer Punktgewinn durchaus im Bereich des Möglichen lag.

Der Tabellendritte der Bayernliga ging als klarer Favorit in diese Begegnung und dementsprechend traten die Höchstadter auch von Beginn an auf. Besonders in den ersten 40 Minuten dominierten die lauf- und kombinationsstraken Hausherren das Spielgeschehen auf dem Eis. Die logische Folge war daher auch fast schon das frühe 0:1. Allerdings war beim Treffer von Thomas Urban auch jede Menge Glück im Spiel, da der überragende Angreifer aus praktisch unmöglichem Winkel seine Farben in Front brachte (4.). Die Buchloer waren auch in der Folgezeit fast ausschließlich in der Defensive beschäftigt. Ein ums andere Mal kam der HEC gefährlich vor das ESV-Tor, sodass der bestens aufgelegte Stefan Horneber nicht nur einmal glänzend parieren musste. Ihm war es auch zu verdanken, dass die Piraten mit nur einem Tor Rückstand in die erste Pause gingen, nachdem Ales Kreuzer die Scheibe zudem noch am leeren Tor vorbeischob (18.).

Auch nach Wiederanpfiff machten die Alligatoren da weiter, wo sie zuvor aufgehört hatten. Immer wieder setzten sie sich im Buchloer Drittel fest und kamen so zu gefährlichen Aktionen. Etwas überraschend fiel dann der Ausgleich für die Freibeuter. Sven Curmann hatte Marc Weigant alleine auf die Reise geschickt und dieser behielt vor Tormann Ronny Glaser die Nerven und verwandelte zum 1:1 (25.). Höchstadt zeigte sich davon aber unbeeindruckt. Und trotzdem hätte Tobias Kastenmeier das Spiel gleich darauf fast komplett auf den Kopf gestellt, doch sowohl er als auch Daniel Huhn scheiterten direkt vor Glaser (27.). Schließlich glückte den Gastgerbern wieder die Führung, als Thomas Urban in Überzahl einen Schuss von Daniel Jun abfälschte. Und nachdem Daniel Sikorski erst noch an der Latte scheiterte, erhöhte Simon Knaup aus dem Gewühl heraus im Powerplay gar auf 1:3 (32.). Ganz wichtig für den ESV war aber das erneute Anschlusstor Sekunden vor der zweiten Pause, als Marc Weigant einen Schuss von Sven Curmann zum 2:3 ins HEC-Tor lenkte (40.).

Beflügelt durch diesen Treffer starteten die Piraten nun auch mutiger ins letzte Drittel, sodass die Partie nun deutlich offener war. Gerade als die Buchloer sogar offensiv leichte Vorteile für sich verbuchen konnten, fiel das 2:4. Daniel Jun hatte bei einem Alleingang Stefan Horneber keine Abwehrmöglichkeit gelassen (49.). Doch auch diesen Rückschlag steckten die Piraten weg und kamen tatsächlich wieder heran. Einen tollen Angriff über Sven Curmann und Daniel Huhn hatte Marc Weigant mit einer sehenswerten Direktabnhame zum 3:4 in die Maschen gesetzt (54.). Für den ESV-Angreifer der dritte Treffer an diesem Abend und auch jeweils die dritten Assists für Daniel Huhn und Sven Curmann, der damit inzwischen auch die interne Scorerwertung beim ESV übernommen hat. Die Freude währte allerdings nur kurz, denn gerade einmal eine Minute später stellte Thomas Urban - ebenfalls mit seinem dritten Torerfolg - den alten Abstand wieder her. Fast hätten die Piraten noch einmal zurückgeschlagen, doch Marc Weigant scheiterte am Pfosten, sodass es schlussendlich bei der 3:5 Niederlage für die Rot-Weißen blieb.

Am Sonntag wartet dann die nächste Top-Mannschaft auf den Pirates. Dann gastierte ab 17 Uhr der ECDC Memmingen zum großen Allgäu-Derby in der Buchloer Eishalle.

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