Nichts gewesen außer SpesenNull Punkte am Wochenende für den TSV

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Nach dem sehr interessanten Spiel in Memmingen sahen die über 700 Zuschauer in der Peißenberger Eishalle am Sonntagabend ein aus Gastgebersicht eher unerfreuliches Spiel gegen den HC Landsberg. Am Ende gingen die Peißenberger Eishackler mit einer 3:5 (0:0, 1:3, 2:2)-Niederlage vom Eis.

Die ersten zehn Minuten des Spiels waren durchaus sehenswert und die Eishackler hatten viele Chancen um bereits in diesem Drittel die Sache klar zu machen. Jedoch das unbeholfene Überzahlspiel, dass sich vor allem bei einer vierminütigen doppelten Überzahl ohne Peißenberger Tor zeigte und eine starke Leistung des Landsberger Goalies verhinderten eine Führung der Peißenberger. Aber auch der Peißenberger Torhüter Felix Barth trug seinen Teil zum 0:0-Pausenstand dazu bei, als er in der fünften Minute einen Penalty der Landsberger hielt. Je mehr Zeit verging, desto mehr bewegte sich das Spiel in Richtung Eishockey Magerkost – auf beiden Seiten.

Dann kam das ominöse zweite Drittel der Eishackler. Die Landsberger nutzten ihre Chancen vor allem in den Kontern konsequent aus und machten innerhalb von zehn Minuten drei Tore. Da waren die vielen Peißenberger Fans einigermaßen irritiert um es zurückhaltend auszudrücken. Wo waren die schnellen Spielzüge und das konsequente Forechecking und Zweikampfverhalten? Alles Fehlanzeige. Nach drei Gegentoren schienen die Eishackler dann doch ein wenig aufzuwachen. Max Barth war es, der in Zusammenarbeit mit seinem Bruder Florian, der nach langer Pause wieder zum ersten Mal spielte, in der 38. Minute den Anschlusstreffer schaffte.

Zu Beginn des letzten Spielabschnitts keimte dann doch noch ein wenig Hoffnung auf. „Valli“ Hörndl machte gleich zu Beginn das 2:3 und da war das Spiel kurze Zeit wieder offen. Nur fünf Minuten später machte Tobias Turner die Hoffung der Peißenberger mit dem 2:4 nach einem Konter wieder zunichte. Tyler Wisman konnte zwar in der 49. Minute noch das 3:4 in Unterzahl nach einem schönen Pass von Manfred Eichberger schaffen doch die nachfolgenden Aktionen um den Ausgleich herzustellen wurden entweder von Landsbergs Goalie Maximilian Güßbacher vereitelt oder waren zu überhastet oder ineffektiv.

In der Schlussphase nahm dann Trainer Neal Felix Barth aus dem Tor um eventuell bei einer Überzahl noch den Ausgleichstreffer zu erreichen. Doch wie schon die vielen Überzahlspiele während des Spiels konnte auch diese Überzahl nicht genutzt werden. Im Gegenteil. Die Riverkings konnten durch ein Empty-Net-Goal den verdienten 3:5-Endstand herstellen.

Jetzt heißt es, den Kopf frei zu bekommen, unter der Woche drei Tage intensiv trainieren und an den Defiziten arbeiten denn das diese Peißenberger Mannschaft tolles Eishockey spielen kann, hat sie in dieser Saison schon mehrmals bewiesen. Mit dem kommenden Auswärtswochenende gegen Geretsried und Germering, kommen zwar nach dem aktuellen Tabellenstand lösbare Aufgaben auf die Peißenberger zu, doch der Tabellenstand und das haben die anderen Bayernliga-Ergebnisse an diesem Wochenende gezeigt, ist in dieser Saison definitiv nicht relevant. In der starken Bayernliga-Saison 2015/16 kann jeder jeden schlagen und es gibt keine leichten Spiele. Jede Mannschaft muss sich von Spiel zu Spiel neu motivieren, konzentrieren und die volle Leistung abrufen.

Tore: 0:1 (21:45) Fischer T. (Kerber S., Tausend D.), 0:2 (29:14) Geisberger A. (Maag R., Juhasz M./4-4), 0:3 (32:14) Juhasz M. (Sturm D., Kerber M./5-4), 1:3 (37:25) Barth M. (Barth F.), 2:3 (41:19) Hörndl V. (Lenz D., Wiseman T./5-4), ,2:4 (46:00) Turner T. (Sturm D., Juhasz M.), 3:4 (48:28) Wiseman T. (Eichberger M., Neal D./3-4), 3:5 (58:57) Sturm D. (Juhasz M./ENG). Strafen: Peißenberg 10, Landsberg 20 + 10 (Geisberger A.).

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