Neues Jahr startet mit drei HöhepunktenKampf um Platz 10 geht in die entscheidende Phase

Neues Jahr startet mit drei HöhepunktenNeues Jahr startet mit drei Höhepunkten
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Gleich zu Beginn des neuen Jahres gibt es für alle Eissportbegeisterten in der Gennachstadt drei echte Highlights. Denn am morgigen Samstag veranstaltet der ESV zum Jahresanfang gemeinsam mit der Sparkasse eine riesige Eisdisco mit buntem Rahmenprogramm. Einen Tag später empfangen die Buchloer Piraten dann in der Bayernliga um 17 Uhr zum ersten Heimspiel des Jahres den ESC Geretsried. Und am Dreikönigstag reisen die Pirates dann zum Derby an den Memminger Hühnerberg (18 Uhr).

Den Startschuss macht dabei in der Buchloer Sparkassenarena am Samstag ab 18 Uhr die Eisdisco, die zunächst die ESV-Eiskunstläufer mit ihrer neuen Show eröffnen. Danach können alle Schlittschuhbegeisterten bei fetziger Musik des DJs und spektakulärer Lichtshow selbst aufs Eis. Doch auch abseits des Eises ist einiges los: Zusätzlich gibt es ein großes Gewinnspiel, Autogramme der 1. Mannschaft der Buchloer Pirates, ein Promi-Penaltyschießen und auch für das leibliche Wohl ist natürlich ausreichend gesorgt. Alle Kunden der Sparkasse, die diesen Abend mitorganisiert hat, haben zudem freien Eintritt.

Nur rund 24 Stunden später kommen dann auch alle Eishockeyfans wieder voll und ganz auf ihre Kosten. Zum ersten Heimspiel des neuen Jahres empfangen die Buchloer ab 17 Uhr den ESC Geretsried. Für die Piraten wird es gleich zu Jahresbeginn richtig ernst. Schließlich visieren die Freibeuter den immer noch heiß umkämpften zehnten Tabellenrang an, der die Teilnahme an der Zwischenrunde bedeuten würde. Durch den Auswärtssieg in Pfaffenhofen konnte man sich zwar im Vorrundenendspurt in eine ganz gute Ausgangsposition bringen, doch noch ist nichts entschieden. Denn der Abstand der zehntpaltzierten Piraten auf die Mitstreiter aus Germering, Pfaffenhofen und Pegnitz ist denkbar knapp. Drei Spiele vor Schluss haben die Buchloer nämlich nur drei Punkte Vorsprung auf den Zwölften Pfaffenhofen und lediglich zwei auf den Elften Germering. Auch der EV Pegnitz ist noch nicht ganz raus aus dem Rennen um Platz 10. Zwar haben die Oberfranken fünf Zähler Rückstand auf den ESV, doch mit dem Nachholspiel gegen den ECDC Memmingen haben die Icedogs auch noch eine Partie mehr zu absolvieren als die Konkurrenz.
Ein Heimsieg gegen Geretsried ist für die Buchloer somit also Pflicht. Ganz so einfach wird es der ESC den Rot-Weißen aber nicht machen, auch wenn die Riverrats als Schlusslicht der Tabelle keine Chance mehr auf die Zwischenrunde haben. Dennoch mussten die Buchloer im Hinspiel bei der 0:2 Niederlage im Geretsrieder Freiluftstadion leidvoll erfahren, wie unangenehm der Aufsteiger sein kann. Damals bissen sich die Pirates die Zähne am bärenstarken Torwart David Albanese und an Ondrej Horvath aus, der beide Treffer erzielte. Der tschechische Offensivmann ist mit 22 Toren auch der mit Abstand gefährlichste Angreifer seiner Mannschaft.
Auch am Dreikönigstag wird es ganz bestimmt heiß her gehen. Dann reisen die Buchloer zum Derby nach Memmingen. Das Duell bei den Indians ist dabei schon das vorletzte Vorrundenspiel für den ESV. Viel muss man bei diesem Aufeinandertreffen der beiden Rivalen eigentlich gar nicht mehr schreiben. Denn in der Vergangenheit gab es bereits viele packende und stimmungsvolle Vergleiche, die immer wieder die Fanmassen in die Stadien zogen. Und auch dieses Mal wird dies nicht groß anders sein. Zwar haben die Indianer die Qualifikation für die Zwischenrunde praktisch schon in der Tasche, aber das heimstärkste Team der Liga wird sicherlich alles daran setzten die Punkte am Hühnerberg zu belassen. Vor allem für den begeisternden 6:5-Hinspielerfolg der Buchloer wollen die Memminger Revanche nehmen. Damals lag der ECDC schon mit 5:2 vorne, ehe den Piraten mit einer unglaublichen Aufholjagd doch noch der Derbyerfolg glückte. Dass die Maustädter in dieser Partie der Favorit sind liegt aber nicht nur an der Heimstärke der Indians - nur zwei Niederlagen musste man bislang einstecken – sondern beweist auch der Blick auf den qualitativ hoch besetzten Kader. Bestes Beispiel hierfür sind die beiden Routiniers Petr Sikora und Jan Benda, die derzeit die Scorerwertung des ECDC anführen.

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