Nature Boyz Forst zu schwach in Bad WörishofenVon den Wölfen „gefressen“

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Von diesem Spiel kann nur ein positiver Aspekt gezogen werden, denn für den Vorstand des Forster Fanclubs war es das 150. Auswärtsspiel, in dem er die Mannschaft treu begleitet. Allerdings durfte er aber nur einmal jubeln.

Die Gastgeber gaben vom ersten Bully an den Ton an und zeigten, wer dieses Spiel gewinnen möchte. Sie betrieben auch Wiedergutmachung für ihre am Freitag erlittene 1:10-Niederlage beim EHC Klostersee. Die Abwehr der Gäste stand stark unter Druck, doch anfangs konnten sie sich den Angriffen erwehren. Mathias Zink im Forster Tor zeigte eine gute Leistung, er bekam genügend Möglichkeiten im Spiel, sein Können zu beweisen. Machtlos war er bei der 1:0-Führung durch Patrick Münch. Forst ließ sich nicht beeindrucken und versuchte immer wieder, per Konter zum Torerfolg zu kommen. Den Alleingang von Roberto Gangemi konnte Marius Münch entschärfen. Wieder Patrick Münch war es, der in der 16. Spielminute auf 2:0 erhöhte. Ein kleiner Hoffnungsschimmer keimte auf, als Markus Schneider auf Zuspiel von Bastian Grundner 20 Sekunden nach dem 2:0 per Weitschuß auf 1:2 verkürzen konnte.

Im zweiten Spielabschnitt waren wiederum die Wölfe am Drücker, obwohl Forst teilweise dagegenhalten konnte. Die gelegentlichen Chancen der Gäste verpufften ergebnislos. Zwischen der 31. und 33. Spielminute dann schon die Entscheidung, denn die Wölfe erhöhten auf 5:1. Unnötige Strafzeiten spielten den Wölfen in die Karten, denn zwei der drei Tore erzielten sie jeweils mit einem Spieler mehr auf dem Eis. Zweimal Michal Telesz und Adrian Haarer waren die Torschützen. Mitte des zweiten Drittel schied Christoph Barnsteiner, und zum Ende des Drittels auch noch Michael Kölbl nach Verletzung aus.

Die Ausfälle waren jetzt, ob der klaren Führung der Gastgeber, nicht mehr zu verkraften. Die meisten Spieler ließen ihre Köpfe hängen, es war kein strukturierter Spielaufbau mehr zu erkennen. Die Defensive konnte den Sturmwirbel nicht mehr standhalten und kassierte im letzten Spielabschnitt folgerichtig noch 7 weitere Tore zum 12:1-Endstand. Eishockey ist ein Mannschaftssport, der vom Zusammenhalt der Mannschaft lebt. Stimmen Harmonie und Spielverständnis, sowie die Einstellung einiger Akteure nicht, entstehen solche Spielergebnisse.

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