Nature Boyz Forst unterliegen beim TSV FarchantIn Garmisch nichts zu holen

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Wiederum konnte die Forster Mannschaft nicht komplett auflaufen, es fehlten z. B. die Stürmer Daniel Stöberl und Thomas Ptok wegen Verletzung. Vor 254 zahlenden Zuschauern, darunter einige vom Forster Fanclub, sahen am Sonntagabend im Garmischer Olympiaeisstadion eine sehr fair geführte Eishockeypartie. Die Gastgeber legten los wie die Feuerwehr und konnten durch Florian Imminger in der vierten Spielminute sowie Anton Radu in der siebten Spielminute schnell mit 2:0 in Führung gehen. Forst befreite sich langsam von der Umklammerung. Markus Schneider hämmerte auf Zuspiel von Bastian Grundner die Scheibe in der elften Spielminute unhaltbar von der Blauen neben den Pfosten zur 2:1-Ergebnisverbesserung. Farchant war zwar weiterhin überlegen, doch die Gäste konnten mit Hilfe von Christopher Sievers im Tor weitere Treffer verhindern.

Ob der knappen Führung verstärkten die Farchanter ihre Angriffsbemühungen. In der 23. Spielminute erhöhten sie in Überzahl durch Maximilian Reindl auf 3:1. Die Mannen um Trainer Sepp Bachmeier hilten trotzdem immer noch dagegen und verzeichnete Möglichkeiten zum Torerfolg, die ungenutzt blieben. In der 28. Minute, wieder in Überzahl, traf Anton Rauh zum 4:1. Im Bestreben, das Ergebnis zu verbessern, vernachlässigten die Nature Boyz ihre Abwehraufgaben, Nutznießer war in der 30. Spielminute wiederum Anton Rau mit dem 5:1. Die jetzt zu offensiv agierenden Gäste waren nun anfällig für weitere Gegentreffer, die jetzt in kurzer zeitlichen Reihenfolge fielen. Zwischen der 36. und 38. Minute erhöhten die Hausherren auf 8:1, so wurden auch die Seiten gewechselt.

37 Sekunden waren im letzten Spielabschnitt absolviert, schon stand es durch Anton Rauh 9:1. Es schien aufgrund des weiteren Angriffswirbels nur noch eine Frage der Zeit, bis die Toranzeige auf zweistellig umgestellt wird. Es dauerte dann bis zur 48. Spielminute, dann konnte der Ex-Peißenberger Sebastian Kastner den zehnten Treffer für seine Farben erzielen. Die Gastgeber ließen jetzt etwas nach und gestatteten den Gästen den letzten Torerfolg zum 10:2-Endstand. Für diesen war Manfred Guggemos auf Zuspiel von Michael Krönauer und Michael Kölbl zuständig.

Die Mannschaft wirkte in ihren Aktionen nach dem vierten Gegentreffer meist verunsichert, dazu gesellte sich die zu offensive Spielweise, die die Hausherren zum Toreschießen einlud. Am kommenden Wochenende sieht der Terminkalender eine Pause für die Nature Boyz vor, da können sich die angeschlagenen und erkrankten Spieler etwas regenerieren und auf die nächsten Aufgaben vorbereiten.

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