Nature Boyz Forst holen zwei Punkte in der FerneEV Bad Wörishofen in Verlängerung bezwungen

Lesedauer: ca. 1 Minute

Die Gäste schlossen nahtlos an das Spiel vom Freitag an, allerdings jedoch an das schlechte letzte Drittel aus dem Kempten-Spiel. Die Laufbereitschaft war nicht so gegeben, das Zusammenspiel klappte nicht wie erhofft. So war klar, dass die Gastgeber leicht überlegen schienen. Sie brachten einfach mehr Schüsse auf das von Andreas Scholz gehütete Tor, der wieder eine starke Leistung bot. Ihm war und ist es zu verdanken, dass im ersten Abschnitt die Null Bestand hatte. Sein Gegenüber wurde fast nicht in Bedrängnis gebracht.

Auch der zweite Spielabschnitt verlief ähnlich, es gab wenig Chancen auf Forster Seite, die Gastgeber forderten Andreas Scholz immer wieder. In der 32. Spielminute jubelten die Wölfe, denn Alexander Schönberger überwand Scholz zur 1:0-Führung. Die Gäste mühten sich, doch Zählbares sprang nicht heraus. Spannend wurde es im letzten Spielabschnitt, denn einige Strafzeiten auf beiden Seiten störten den Spielfluss merklich.

Mit einem Paukenschlag begann besagtes letztes Spieldrittel. Nach gerade mal 19 Sekunden erhöhte Tobias Huber auf 2:0 für seine Farben. Einige der mitgereisten Forster Fans sorgten sich um den Ausgang des Spieles. In der 50. Spielminute konnten sie den 1:2-Anschlusstreffer feiern. In Überzahl schloss der starke Kapitän Manfred Guggemos auf Zuspiel von Andreas Krönauer und Daniel Stöberl erfolgreich ab. Jetzt wachte die Mannschaft auf und zeigte sich von ihrer Schokoladenseite. Sie drängten die Gastgeber in deren Hälfte und zwangen sie zu Fehlern. Als sich ein Forster Spieler auf der Strafbank befand, stürmten die Mannen um Trainer Josef Bachmeier weiter und belohnten sich für den Angriffsmut in der 55. Spielminute. Wieder war es Manfred Guggemos, der auf Zuspiel von Bastian Grundner zum 2:2-Ausgleich per Gewaltschuss traf. Weitere Chancen konnten nicht verwertet werden, somit ging es in die Verlängerung.

Nachdem Andreas Scholz wiederum eine starke Parade zeigte, ging es Richtung Wölfe-Tor. Nach 55 Sekunden in der Verlängerung war es dem Forster Kapitän vorbehalten, die 3:2-Führung zu erzielen und somit den Zusatzpunkt unter Dach und Fach zu bringen. Trainer Josef Bachmeier bat seine Jungs, sie sollen bitteschön von Anfang an so spielen wie in den letzten zehn Minuten, oder die ersten beiden Drittel gegen Kempten, denn seine Nerven halten solche Spannungen nicht aus.

Jetzt die Hockeyweb-App laden!