Nature Boyz besiegen Kempten SharksDer Bann ist gebrochen

Nature Boyz besiegen Kempten SharksNature Boyz besiegen Kempten Sharks
Lesedauer: ca. 2 Minuten

Das Spiel am Freitagabend im Peißenberger Eisstadion war deshalb von großer Wichtigkeit, ging es doch um ein eventuell zusätzliches Heimspiel in der entscheidenden Play-down-Runde, die im Best-of-Three-Modus ausgetragen wird. Durch diesen Sieg sicherten sich die Nature Boyz zumindest das Heimspielrecht im Falle eines nochmaligen Aufeinandertreffens mit den Sharks. Das Spiel begann mit einer Überlegenheit der Gastgeber, denn die Spielkombinationen liefen sehr flüssig und stimmig. Kempten verlagerte sich aufs Konterspiel, gelegentlich musste Torhüter Andreas Scholz eingreifen. Es dauerte bis zur 14. Spielminute, bis endlich der Knoten platzte und Bastian Grundner eine schöne Kombination, aus dem eigenen Verteidigungsdrittel gestartet, zur 1:0-Führung auf Pass von Andreas Krönauer abschloss. Diese Führung wiegte die Gastgeber in Sicherheit, denn in den letzten fünf Minuten verfielen sie teilweise in einen Kollektivschlaf. Diese Schwächephase nutzten die Sharks schamlos aus, denn in der 19. Spielminute glichen sie zum 1:1 durch Alexander Henkel aus, nachdem dieser völlig allein vor dem Tor stand. Vier Sekunden vor der Pausensirene der 1:2-Rückstand durch Martin Zahora, auch der konnte völlig freistehend einschießen.

Nach einer deutlichen Kabinenansprache durch Trainer Sepp Bachmeier kam die Mannschaft hellwach aus der Kabine. In der 21. Spielminute eroberte Manuel Weninger die Scheibe vom Gegner, er scheiterte aber alleinstehend an Torhüter Florin Baumberger. In der 24. Minute Powerplay der Gastgeber, Andreas Krönauer traf den Innenpfosten, die Scheibe sprang seitlich ins Spielfeld zurück. Der verdiente Ausgleich zum 2:2 fiel durch Andreas Krönauer per Weitschuss von der Blauen. Der Torschütze verwandelte das Zuspiel von Manuel Weninger in der 32. Spielminute direkt. In der 36. Minute hätte Manuel Weninger die Führung herstellen können, doch bei seinem Alleingang blieb er am Gästetorhüter hängen. In der 37. Minute hätte Bastian Grundner ebenfalls einnetzen können, doch das Zuspiel, das er direkt verwerten wollte, verfehlte das Ziel knapp. Kurz vor der nächsten Drittelpause hätten die Gäste in Führung gehen können, denn Alexander von Sigriz wurde regelwidrig am Torschuss gehindert, mit dem anschließenden Penalty scheiterte er an Andreas Scholz.

Im letzten Spieldrittel wurde die Überlegenheit durch Torerfolge ausgedrückt. In der 43. Minute war Manuel Weninger zur Stelle, als er die Scheibe durch Querpass von Daniel Ebentheuer über die Linie zur 3:2-Führung beförderte. Die Dominanz der Gastgeber war jetzt für jeden erkennbar, nur die Torausbeute blieb einige Zeit dürftig. Dies änderte sich in der 55. Spielminute, als Manfred Guggemos ein Zuspiel in Überzahl von Timmo Weindl direkt an der Blauen verwandelte. Der Gästetrainer reagierte und nahm rund drei Minuten vor Spielende seinen Torhüter für einen weiteren Feldspieler vom Eis. Diese Maßnahme brachte jedoch nichts für die Gäste ein, vielmehr war Bastian Grundner zur Stelle und beförderte in der 58. Spielminute die Scheibe aus dem Verteidigungsdrittel per Weitschuss im verwaisten Gästetor unter, zum letztendlich verdienten 5:2-Endstand.